Regionalliga-News

Auswärtsdreier bei Chemie Leipzig

von Admin am Samstag 26. August 2017

Union Fürstenwalde hat drei wichtige Zähler beim Aufsteiger Chemie Leipzig geholt. Nach dem 0:1 Rückstand in der Pause drehte der FSV die Partie binnen zwei Minuten

Beide Mannschaften fingen verhalten an. Torchancen in den ersten 15 Minuten? Fehlanzeige! Der erste harmlose Kopfball kam von Chemie. Lars Schmidt köpfte auf Oliver Birnbaum (17.). Gefährlicher war da der Union-Freistoß von Martin Zurawsky. Kein Spieler der Grünen oder Weißen ging zum Ball. Torwart Julien Latendresse-Levesque musste sich dann lang machen um den Ball zur Ecke zur klären (18.).

Fortan kam mehr Schwung in die Angriffsbemühungen der beiden Truppen. Immer wieder spielten die Unioner den Ball in die Schnittstellen. Andor Bolyki (20.) und Will Siakam (25., 28.) hatten durchaus Chancen zum Abschluss, Torwart oder Abwehr retteten.

Nach einer halben Stunde ging die Heimmannschaft in Führung. Ein Pass von linksaußen in die Mitte netzte Daniel Heinze zum 1:0 ein (31.). Und die hätte Florian Schmidt weiter ausbauen können, doch statt aus aussichtsreicher Position ins Tor zu schießen, legte er den Ball per Hacke zum hinteren Mitspieler ab, der so überrascht war, dass die Fürstenwalder klären konnten (39.).

Wenige Minuten in der zweiten Halbzeit waren gespielt, da knallte Alexander Rodriguez-Schwarz den Ball an die Latte (52.). Anscheinend ein Weckruf für die Unioner. Denn binnen zwei Minuten drehten sie die Partie zu ihrem Gunsten. Nach einigem durcheinander im Strafraum brachte Rico Gladrow den Schuss ins Tor unter (54.). Und nach einem Chemie-Fehlpass setzte Zurawsky Gladrow erneut in Szene, der keine großen Probleme hatte den zweiten Union und seinen zweiten Saisotreffer zu erzielen (56.).

Fürstenwalde war in Folge die bessere und “aufdringlichere” Mannschaft. Gladrow (60.) und Bolyki (61., 69.) scheiterten aber jeweils an Latendresse-Levesque. Die letzten 15 Minuten wurde es dann nochmal hektisch, die BSG wollte zumindest noch den Punkt, doch der FSV stemmte sich in sämtliche Angriffe und verteidigte leidenschaftlich. So musste Birnbaum keine großartige Chance mehr klären und die Unioner nahmen die drei Punkte nach Hause mit.

Leipzig-Trainer Dietmar Demuth: “Die erste Halbzeit war die Beste, die wir in Liga 4 bestritten haben bisher. Wir standen gut organisiert und haben versucht nach vorne zu spielen. Die Großchance zum 2:0 muss dann versucht werden irgendwie über die Linie zu bugsieren. In der Halbzeit habe ich darauf hingewiesen, dass Union alles versuchen wird und wir hochkonzentriert agieren müssen. Das ist uns abhanden gekommen und wir sind wie ein Hühnerhaufen durch die Gegend gelaufen, das war amateurhaft, was wir gezeigt haben. Zudem haben wir die meisten Zweikämpfe verloren, da muss in dieser Liga einfach cleverer sein. Union macht das dann klasse. Auf die ersten 45 Minuten lässt sich aufbauen, nur müssen wir über 90 Minuten stabil bleiben.

Fürstenwalde-Trainer Matthias Maucksch: “Ich freue mich für das Team, dass wir drei wichtige Punkte mitnehmen konnten. Das Spiel haben wir sehr engagiert bestritten und auch versucht den Gegner fussballerisch zu bespielen. Das war auf dem Geläuf nicht ganz einfach, da einige Bälle versprungen sind. Auch die kompakte Spielweise von Chemie Leipzig trug dazu bei. Wir haben gut angefangen, das Gegentor kann passieren. In der zweiten Halbzeit haben wir uns neu aufgestellt und ansatzweise gesehen, was die Mannschaft abliefern kann.”

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Text und Foto: Martin Ramos

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