Regionalliga-News

Voll aufgedreht in Halbzeit Zwei

von Mitsch am Samstag 30. September 2017

Was für eine zweite Halbzeit im Stadion des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Der FSV Union hatte die Hausherren der VSG Altglienicke voll im Griff und ließ ihnen keine Chance.

Die erste Halbzeit ist recht schnell erzählt. Union war etwas aktiver im Spiel nach vorne, doch Chancen waren hüben wie drüben Mangelware. Mit am aufregendsten war, dass die Bande vor der Gegentribüne kurzerhand im Dominostyle einen Abgang machte, sehr zur Freude der Zuschauer, Balljungen und nebenstehenden Fotografen.

Die Chancen und Treffer sparte sich zumindest der FSV für die zweite Halbzeit auf. Denn da gingen die in weiß spielenden Gäste mächtig ab. Nachdem Will Siakam alleine vor dem Keeper noch abgefangen wurde (47.), zog Andor Bolyki, nach Pass von Rico Gladrow, trocken in die kurze Ecke zum 1:0 ab (51.).

Nur zwei Minuten später erhöhte Kemal Atici, der, wieder nach klasse Gladrow-Pass, von außen in die Mitte ging und von da präzise ins Eck traf. Die erneut aufgestellte Bande meldete sich zum zweiten Mal und ließ sich wieder fallen, vermutlich wollte diese das Spiel nicht mehr mit ansehen. Denn nach vorne ging bei der VSG gar nichts. Nicht ein Pass kam an und beim FSV ging es dann nach vorne ganz schnell. Scheiterten noch Siakam (57.) und Bolyki (64.) in aussichtsreicher Position, war es Atici, der mit seinem zweiten Tagestreffer das Ergebnis auf 3:0 ansteigen ließ. Siakam bediente Gladrow, der am langen Pfosten den besser postierten Atici sah, der nur noch ins leere Tor schieben brauchte (64.).

Reichte den Unionern aber noch nicht. Bolyki wurde auf rechts außen von Martin Zurawsky frei gespielt, dessen Pass ins Zentrum lenkte Atici zu Siakam weiter, der sich mit dem nächsten Treffer bedankte (69.). Danach kehrte kurzzeitig etwas Ruhe ins Offensivspiel der Fürstenwalder ein. Doch Gegner Altglienicke schien sich schon längst aufgegeben, denn den sich bietenden Platz nutzte keiner der Heimakteure, nicht mal ansatzweise.

Den Schlusspunkt setzte dann erneut Siakam, der von, Tagesvorlage Nummer vier, Gladrow auf links außen gespielt wurde, der Schuss saß wieder perfekt ins Eck zum 5:0 (80.). Der eingewechselte Fabrice Montcheu hatte auch noch eine super Gelegenheit. Frei vor Rickert schoss er am Tor vorbei (90.). Fürstenwaldes höchster Regionalliga-Sieg und der erste Zu-Null-Erfolg in dieser Saison.

Altglienicke-Trainer Miroslav Jagativ: „Verdienter Fürstenwalder Sieg. Wir haben uns förmlich ergeben, das war bisher unser schlechtestes Spiel. Fürstenwalde hat das super gemacht und ihre Stärken ausgespielt, die Schnelligkeit über die Flügel und waren galliger. Wir sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen, hätten heute noch drei, vier Stunden länger spielen können und hätten kein Tor geschossen. Wir ärgern uns enorm darüber, können am Ende froh sein, dass nicht noch mehr Tore gefallen sind. Wir haben dringend Gesprächsbedarf und müssen im nächsten Spiel gegen eine kampfstarke Luckenwalder Mannschaft wieder da sein. Wir können es besser, gezeigt haben wir es.“

Fürstenwalde-Trainer Matthias Maucksch: „Wir arbeiten Tag für Tag zielgerichtet, in der Hoffnung, dass wir am Wochenende die Ergebnisse einfahren können. Erste Halbzeit haben wir kein schlechtes Spiel gemacht. Wir wussten, dass Altglienicke sehr gute Fussballer in ihren Reihen hat, die wir nicht zur Entfaltung kommen lassen wollten. Das haben wir ordentlich gemacht. Je länger das Spiel andauerte, desto mehr sind die Fähigkeiten des jungen Teams, wie die hohe Laufbereitschaft, zu tragen gekommen. Dann sind auch folgerichtig die Tore gefallen und das Spiel in dann in die Richtung gelaufen, wie wir es haben wollten. Hinten haben wir nichts zugelassen und es freut mich, vor allem für das Team, dass wir zu Null gespielt haben. Für Dienstag gilt es sich schnell zu erholen und gegen ein ebenfalls sehr gutes Team zu fokussieren. Jetzt darf aber erstmal der Sieg genossen werden.“

Fürstenwalde: Oliver Birnbaum – Ingo Wunderlich, Burim Halili, Filip Krstic, Florian Matk – Alexander Wuthe, Martin Zurawsky – Will Siakam, Rico Gladrow, Andor Bolyki – Kemal Atici

Tore: 0:1 Andor Bolyki (51.), 0:2 Kemal Atici (52.), 0:3 Kemal Atici (64.), 0:4 Will Siakam (69.), 0:5 Will Siakam (80.)

Schiedsrichter: Lars Albert

Zuschauer: 211

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