Regionalliga-News

Klasse Moral gegen Glückauf Brieske/Senftenberg

von Mitsch am Samstag 28. Oktober 2017

Der FSV Glückauf Brieske/Senftenberg ballert munter weiter in der Landesliga Süd. Beim FSV Union Fürstenwalde II gelang den Südbrandenburgern der sechste Sieg in Folge.

Dennoch war der Sieg gegen die Fürstenwalder schwer erkämpft. In den ersten 15 Minuten waren die Unioner gefährlich vor dem Tor von Brieske/Senftenberg, waren aber glücklos und zu ungenau. Besser machten es die Gäste. Paul Natusch brachte eine Ecke auf Georg Hübner, dessen Kopfball passte perfekt in den Winkel (29.). Nur drei Minuten später machte es der Vorlagengeber selber, zog einen Ball aus der Distanz genau in die Ecke (32.).

Kurz vor dem Halbzeitpfiff war Union erneut gefährlich vor dem gegnerischen Kasten. Der diesmal im Angriff spielende Christian Mlynarczyk konnte den Querpass von Philipp Noack aus Nahdistanz nicht unterbringen (39.) und Joao Marcos Dangler Cortez scheiterte ebenfalls vor Torwart Paul Ehrlich (44.).

Glückauf war zu Beginn der zweiten Hälfte sofort da. Nachdem Georg Hübner zunächst mit dem Kopf an der Latte scheiterte, war es Stephan Heine, der im Gewühl am schnellsten reagierte und den Ball zum 3:0 ins Tor beförderte (52.).

Somit schien eigentlich schon alles geklärt, doch Fürstenwalde kam durch zwei Strafstöße wieder ran. Zunächst wurde Mlynarczyk im Strafraum gefoult, Noack verwandelte (53.). Beim zweiten Strafstoß ging Hans Leupold der Ball mehr oder weniger unfreiwillig an den Arm, erneut trat Noack an und verkürzte (63.).

Fortan trat mehr Hektik ins Spiel der bis dahin spielsicheren Gäste ein. Auch die insgesamt und alle in der zweiten Halbzeit acht gelben Karten zeugten von einer intensiv geführten Partie.

Romeo Bezill hatte dann das 3:3 auf den Fuß, sein Heber ging aber am Tor vorbei (66.). Auch Dangler Cortez hatte die Möglichkeit auszugleichen, doch nach dem Freistoß von Enrico Below hatte er nicht genug Kraft auf den Ball gebracht und so konnte Ehrlich entspannt aufnehmen (81.).

Den Schlusspunkt setzte dann aber wieder Glückauf Brieske/Senftenberg. Natusch glänzte erneut aus der Distanz und schoss das 4:2, genau wie seinen ersten Treffer, flach ins linke Eck ein (90.+2).

Fürstenwalde II Trainer Christian Mlynarczyk: „Brieske/Senftenberg hat brutal ihre Chancen genutzt. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit Nadelstiche gesetzt und gut gegen gehalten. Nach dem 0:3 haben wir Moral gezeigt und mit ein bisschen Glück gleichen wir noch aus. Glückwunsch an die Gäste, die aufgrund der Torausbeute das Spiel verdient gewonnen haben.“

Brieske/Senftenberg Trainer Steffen Rietschel: „Wir schießen hier zwar vier Tore, die man erstmal machen muss, haben spielerisch aber nicht überzeugt. Ich bin unzufrieden, weil die Mannschaft nicht die Leistung abgerufen hat. Kompliment an Fürstenwalde, sie haben uns absolut gefordert und wir haben es selber verbockt nach dem 3:0 den Laden zuzumachen. Wir bringen uns dann selber in Bredouille durch zwei Elfmeter, die man geben muss. Für mich ist das indiskutabel was wir an gesamt mannschaftlicher Leistung abgeliefert haben.“

2. Männer: Sebastian Drömert – Tim Gessing (87. El Paflo Idriss), Sebastian Hummelt, Enrico Below, Romeo Bezill – Tim Lehmann, Erik Steinmetz – Joao Marcos Dangler Cortez, Philipp Noack (67. Pawel Flemming), Enrico Schübler – Christian Mlynarczyk

Brieske/Senftenberg: Paul Ehrlich – Thomas Kandler, Toni Malinski, Hans Leupold, Jonas Bubner – Izzet Özcelik (88. Francisco Schulze), Paul Natusch, Stephan Heine, Markus Riedel – Georg Hübner, Johannes Petsch (83. Julian Wetter)

Tore: 0:1 Georg Hübner (29.), 0:2 Paul Natusch (32.), 0:3 Stephan Heine (52.), 1:3 Philipp Noack (53.), 2:3 Philipp Noack (63./Handstrafstoß), 2:4 Paul Natusch (90.+2)

Zuschauer: 27

Schiedsrichter: Edries Bosharat (Panketal)

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