Regionalliga-News

Landespokal-Viertelfinale bei Stahl Brandenburg

von Mitsch am Freitag 10. November 2017

Eindeutig verteilt sind die Rollen bei der Partie der Fürstenwalder beim FC Stahl Brandenburg. Der Überraschungsdritte der Regionalliga Nordost ist beim Tabellenzehnten der Brandenburgliga klarer Favorit – und sich dessen natürlich bewusst. „Es gibt im Pokal fast immer einen Außenseiter und einen Favoriten, und als solcher wollen wir uns nicht überraschen lassen“, macht Gäste-Trainer Matthias Maucksch deutlich, dass nur der Einzug ins Halbfinale zählt.

Wenn auch sonst immer davon die Rede ist, dass die Meisterschaft wichtiger sei als der Pokal – „wir konzentrieren uns immer auf das Spiel, das wir gerade vor der Brust haben“. Ob er gegenüber den jüngsten Punktspielen personelle Veränderungen vornehmen wird, entscheidet Maucksch nach dem Abschlusstraining.

Der Trainer hatte den traditionsreichen Verbandsligisten – Stahl Brandenburg spielte 1986 im UEFA-Pokal, 1991/92 in der 2. Bundesliga Nord -, durch Teammanager Danny Kukulies beobachten lassen. Die Brandenburger sind in dieser Saison im heimischen Stadion Am Quenz noch unbesiegt und haben sich im Achtelfinale des Pokalwettbewerbs mit 2:1 beim Liga-Rivalen Preussen Eberswalde durchgesetzt.

Was seine taktische Marschroute anbelangt, will sich Matthias Maucksch natürlich nicht zu sehr in die Karten gucken lassen, „aber wir sind der Viertligist, und das sollte man auch merken. Ich erwarte, dass die Mannschaft die Initiative übernimmt, das Tempo hoch hält.“

Kapitän Filip Krstic macht kein Hehl daraus, dass der Pokalgewinn das Ziel ist – drei Siege fehlen zum ganz großen Triumph. Dann winkt die Teilnahme am DFB-Pokal. Der 29-Jährige durfte das Gefühl schon ein paar Mal auskosten. So stand er unter anderem auf dem Platz, als Drittligist Carl Zeiss Jena den Hamburger SV mit 3:2 nach Verlängerung ausschaltete, und weitere zwei Jahre zuvor beim sensationellen 4:0 des Berliner AK über die TSG Hoffenheim. „Wir werden konzentriert in die Partie gegen Stahl Brandenburg gehen, selbstbewusst, aber nicht überheblich, werden den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, verspricht Krstic.

Text: Kai Beißer | Foto: Martin Ramos

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