Regionalliga-News

3:0 Erfolg bei Stahl Brandenburg: Einzug ins AOK-Landespokal Halbfinale

von Mitsch am Sonntag 12. November 2017

Durch einen 3:0 (2:0) Auswärtssieg beim FC Stahl Brandenburg zieht der FSV Union Fürstenwalde ins Halbfinale des AOK-Landespokal Brandenburg ein.

Bevor das Spiel begann, war es eigentlich schon fast vorüber. Bereits nach dem ausgeführten Anstoss von Stahl Brandenburg ergab sich die erste Chance für den FSV Union. Lukas Stagge scheiterte an Torwart Moustapha Nouka, der den Ball zur Ecke abwehrte (1.). Aus dieser resultierte die Führung für die Gäste. Die Ecke von Rico Gladrow netzte Will Siakam am kurzen Pfosten ein (1.).

Nur drei Minuten fiel mit der zweiten Möglichkeiten der zweite Fürstenwalde-Treffer. Siakam wurde von Pascal Karaterzi im Strafraum zu Fall gebracht. Der Gefoulte trat selber an und traf im rechten unteren Eck (4.).

Fürstenwalde schraubte danach etwas runter und Chancen waren Mangelware, auch bei Brandenburg. Erst in der 33. Minute musste Nouka eingreifen. Bujar Sejdija schoss von der Strafraumlinie ab, den Abpraller setzte Stagge aus zwei Metern daneben. Den ersten Abschluss von Stahl köpfte Gabriel Franceschini Machado über das Tor (41.).

Halbzeit Zwei brachte wieder etwas mehr Schwung in die Angriffe des FSV. In der 51. Minute traf Siakam zentral vor dem Tor den Ball nicht richtig. Die weiteren drei Möglichkeiten über der rechten Außenbahn fanden mit den letzten Pass nicht ihren Abnehmer und so verpufften diese.

Auch ein erneuter Strafstoß – Siakam wurde diesmal von Gabriel Garcia gefoult – brachte keinen weiteren Treffer. Wieder trat Siakam an, traf aber nur den linken Pfosten (59.). Der beste Angriff im zweiten Durchgang ließ Union wieder jubeln. Gladrow flankte auf den kurzen Pfosten, wo Stagge nur den Fuß hinhalten musste (64.).

Fürstenwaldes Torwart Daniel Bittner durfte dann auch mal einen Ball halten. Ryo Yoshida brachte einen Kopfball aufs Tor, den Bittner sicher hielt (82.) – die erste und einzige Torchance des FCS.

Der eingewechselte Kemal Atici konnte sich auch fast als Torschütze eintragen, doch sein Treffer zählte nicht, nach einem Schubser an Torwart Nouka (85.). Somit blieb es beim 3:0 für den FSV Union, die im Halbfinale mit den Regionalliga-Konkurrenten Babelsberg, Cottbus und Brandenburgligist MSV Neuruppin echte Kaliber vor der Brust haben.

Stahl Brandenburg Trainer Eckart Märzke: „Es war ein verdienter Sieg der Fürstenwalder. Den Anfang haben wir total verschlafen. Dennoch Kompliment wie die Jungs den frühen Rückstand weg gesteckt haben. Wir haben große Mühe gehabt gegen einen starken Gegner, vor allem im Zweikampfverhalten und in der Offensive hatten wir zu wenig Möglichkeiten.“

Fürstenwalde Trainer Matthias Maucksch: „Man muss Stahl Tribut zollen für einen aufopferungsvollen Fight. Wir waren von der ersten Minute an im Spiel und die Führung gab dann eine gewisse Sicherheit, vor allem gegen einen Gegner, der über Kampfgeist und Mentalität kam. Das Spiel haben wir zeitweise ordentlich gestaltet, ich hätte mir gewünscht, dass wir gerade im Angriffsspiel fokussierter agieren. Ich freue mich, dass das Team eine Runder weiter gekommen ist.“

Brandenburg: Moustapha Nouka – Fabian Dahms, Ray Kollewe, Leif Cedric Oppenborn, Gabriel Garcia – Pascal Karaterzi (46. Leon Wieland), Gabriel Francechini Machado – Mudai Watanabe, Jonas Meyer (46. Alexander Mertens), Masaharu Kataoka (79. Adrian Jordanov) – Ryo Yoshida

Fürstenwalde: Daniel Bittner – Niklas Thiel, Burim Halili, Filip Krsti (73. Stefan Süß), Marko Rademacher – Alexander Wuthe, Bujar Sejdija – Will Siakam (82. Fabrice Montcheu), Rico Gladrow (78. Kemal Atici), Rodi Celik – Lukas Stagge

Tore: 0:1 Will Siakam (1.), 0:2 Will Siakam (4./Foulstrafstoß), 0:3 Lukas Stagge (64.)

Verschossene Strafstöße: – / Will Siakam (59./linker Pfosten)

Zuschauer: 268

Schiedsrichterin: Sandra Stolz (Pritzwalk)

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