Regionalliga-News

Mit Germania Halberstadt kommt ein auswärtsstarker Gegner

von Mitsch am Freitag 24. November 2017

Mit Wieder-Aufsteiger Germania Halberstadt erwartet der FSV Union Fürstenwalde am Sonntag im Heimspiel der Regionalliga Nordost – einen Gegner, mit dem die Gastgeber noch nie die klingen gekreuzt haben.

Als Meister der NOFV-Oberliga Süd hatten die Anhaltiner aus dem nördlichen Harzvorland 2011 zum ersten Mal den Sprung in die 4. Liga geschafft, waren nach fünf Jahren abgestiegen, zuletzt gelang aber als zweiter hinter der BSG Chemie Leipzig die sofortige Rückkehr in die Nordost-Staffel der Regionalliga, wo es nun zum ersten Mal gegen den FSV Union geht.

Der will gegen den VfB Germania natürlich seine famose Hinrunde vorantreiben. 27 Punkte stehen für den Tabellendritten nach 15 Partien, also zwei Spieltage vor Abschluss der Hinrunde zu Buche – zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison waren es beim Neuling gerade mal deren zwölf. In den vergangenen zwei Monaten haben die Spreestädter von zehn Spielen einschließlich des Landespokals lediglich die Heimpartie gegen Spitzenreiter FC Energie Cottbus verloren.

Allerdings sollten die Gastgeber gewarnt sein: Die Halberstädter haben auswärts mit zwölf Punkten genau doppelt so viele Zähler geholt wie daheim, auf des Gegners Platz erst zu Monatsbeginn mit dem 1:2 beim 1. FC Lok Leipzig die erste Niederlage kassiert.

Dafür hatte die Germania zuletzt eine bittere 1:4-Heim-Schlappe gegen den SV Babelsberg 03 hinnehmen müssen. Nach der frühen Führung durch Ivan Franjic kassierten die Gastgeber nach dem Wechsel drei Tore binnen neun Minuten. „In der Pause haben wir offenbar Schlaftabletten genommen“, sagte Trainer Andreas Petersen später mit einem Anflug von Selbstironie.

Der 57 Jahre alte Regionalliga-erfahrene Übungsleiter, Vater von Bundesliga-Profi Nils Petersen, war nach jeweils zwei Jahren beim 1. FC Magdeburg und bei der TSG Neustrelitz im Sommer 2016 nach Halberstadt zurückgekehrt, schaffte sofort den angestrebten Wiederaufstieg. Bekanntester Akteur im ansonsten sehr jungen Kader ist der 30-jährige Tunesier Adli Lachheb. Der 1,94 Meter große Abwehrmann spielte unter anderem 55-Mal für den FC Erzgebirge Aue in der 2. Bundesliga.

Matthias Maucksch, Trainer des FSV Union, spricht von den Gästen als „ambitionierter Aufsteiger, der als Tabellenzwölfter gut unterwegs ist“. Auf die Auswärtsstärke der Halberstädter angesprochen, sagt der 48-Jährige: „Sie tun sich augenscheinlich leichter, wenn der Gegner das Spiel macht und sie über Konter zum Erfolg kommen können. Wir müssen also entsprechende Antworten auf dem Platz finden.“ Anstoß in der Bonava-Arena im Friesenstadion ist am Sonntag wie immer um 13.30 Uhr.

Text: Kai Beißer | Foto: Martin Ramos

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