Regionalliga-News

Rückrundenauftakt beim Berliner AK 07 misslingt

von Mitsch am Sonntag 10. Dezember 2017

Auch der Rückrundenauftakt misslingt dem FSV Union Fürstenwalde. Die Unioner verloren klar beim Berliner AK 07 mit 0:3 (0:1).

Krass viele Fehlpässe, massig verlorene Zweikämpfe und ein katastrophales Offensivspiel – der in der Hinrunde so glänzende FSV Union Fürstenwalde zeigte beim Berliner AK 07 eine ganz schwache Leistung.

Nach den ersten Annäherungsversuchen beider Mannschaften war es Felix Brügmann mit dem ersten Kopfball, wo sich Torwart Oliver Birnbaum sehr lang machen musste und den Ball sicher fangen konnte (11.). Nachdem Tunay Deniz noch auf der BAK-Seite einen Schuss verzog (20.), hatt der FSV nur vier Minuten die beste und größte Chance zur Führung. Nach einem Zusammenspiel von Kemal Atici und Lukas Stagge, brachte Rico Gladrow eine Flanke an den langen Pfosten, wo Andor Bolyki freistehend aber nur Torwart Jakub Jakubov anvisierte und dieser parieren konnte.

Danach waren die Berliner wieder am Zug. Lovro Sindik’s Kopfball (32.) und Deniz‘ Schuss über das Tor (35.) „leiteten“ die Führung ein. Und diese resultierte aus einem erneuten Ballverlust im Aufbauspiel der Fürstenwalder. Diesmal spielten die 07er zielstrebig, Özer Ozan Pekdemir zirkelte den Ball von links außen ins rechte obere Eck (38.). Mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen.

Doch der Warnschuss für den FSV Union fiel wohl nicht deutlich genug aus. Abermals brachten sie sich weiterhin mit fehlerhaften Ballstafetten selbst in Bedrängnis. Brügmann erzielte das vermeintliche 2:0, stand aber im Abseits (56.). Auch das rüttelte nichts bei der FSV-Elf wach, selbst wenn mal Angriffe vor das Tor gespielt wurden, krankte es am letzten und entscheidenden Pass oder Abschluss. Das einzige Positive aus der Sache war wohl, dass der BAK aus ihren, teils hochkarätigen Möglichkeiten kein Kapital schlagen konnte.

Eine Möglichkeit zum Ausgleich hatten die Unioner in der 76. Minute, als Burim Halili nach einer Ecke an Jakubov scheiterte und auch im nachfolgenden, wilden Gestocher der Ball nicht ins Tor untergebracht werden konnte. Besser machten es dann wieder die Berliner. Nach den vielen hin und her spielen, anstatt mal den Abschluss zu suchen, war es Brügmann, der trocken vor dem Strafraum abzog und mit samt den rechten Innenpfosten den Ball zum 2:0 reindrückte (77.).

Auch wenn es merkwürdig klingen mag, konnte der eingewechselte Rodi Celik tatsächlich noch einmal für etwas Gefahr sorgen. Der erste Abschluss ging zu zentral auf Jakubov (88.) und beim zweiten Versuch, nachdem schon Will Siakam am Torwart scheiterte, konnte er den Schlussmann ebenfalls nicht überwinden (90.). Den Abschluss setzte auch ein Einwechsler. Fatlum Elezi konnte abziehen und den Ball zum 3:0 Endstand einschieben (90.+2).

Dementsprechend sauer war Trainer Matthias Maucksch, der sich diesmal nicht auf der Pressekonferenz äußern wollte. Stattdessen musste die Mannschaft am selben Tag um 17.30 Uhr zur Analyse in der Bonava-Arena antreten. Und die ging einige Zeit.

BAK-Trainer Markus Zschiesche: „Wir wollten gewinnen und haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir hatten viel Ballbesitz, haben aber Glück, dass Fürstenwalde die Großchance nicht macht. Dennoch haben wir wenig zugelassen, das Spiel im Griff gehabt und dann auch in der zweiten Halbzeit die Chancen gemacht.“

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