Regionalliga-News

Zum Jahresabschluss torloses Unentschieden gegen Hertha BSC II

von Mitsch am Sonntag 17. Dezember 2017

Mit einem 0:0 gegen Hertha BSC  II haben sich die Fussballer des FSV Union Fürstenwalde in die Winterpause der Regionalliga Nordost verabschiedet. Es war vor 360  Zuschauern in der Bonava-Arena ein spannendes Spiel.

Und es war ein versöhnlicher Abschluss dieses Jahres für die Gastgeber, die nach zwei Niederlagen in Folge den ersten Punkt im zweiten Spiel der Rückrunde holten. „Das war eine packende Partie. Meine Mannschaft hat mit großer Mentalität einer spielstarken Hertha Paroli geboten und ist wieder als Team aufgetreten. Das war eine guter Abschluss des Jahres“, sagt Union-Trainer Matthias Maucksch.

Und auch sein Gegenüber von Hertha BSC II, Ante Covic, zeigte sich zufrieden mit dem Ausgang. „Wir wollten nicht verlieren und sind nach zuletzt vier Siegen in fünf Spielen mit breiter Brust aufgetreten, ohne anfangs richtig gefährlich zu werden. Am Ende ist es aus meiner Sicht ein gerechtes Remis, auch wenn in der zweiten Halbzeit der Fürstenwalder Torwart mehr gefährliche Bälle halten musste.“

Und Covic schickte ein „Riesenkompliment an den Fürstenwalder Platzwart hinterher. Der Rasen war in einem sehr guten Zustand für diese Jahreszeit.“ Dem schloss sich Maucksch an, aber nicht was die Einschätzung der Chancen anbetraf. „Wir hatten in der ersten Halbzeit zwei Riesen durch Andor Bolyki und Kemal Atici, die jeweils freistehend zum Schuss kamen, aber das Tor nicht trafen.“ Das war in der 15.  Minute nach schöner Kombination über die rechte Seite sowie in der 43.  Minute, als sich Atici den Ball an der Strafraumgrenze erkämpfte, aber ebenso aus etwa 15 Meter Torentfernung knapp verzog.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit drückte zunächst Herthas Zweite mehr auf das Tor, so dass Union-Torwart Oliver Birnbaum mehrmals durch Paraden einen Rückstand der Gastgeber verhinderte – so gleich zweimal nach einem Eckball (49.) oder neun Minuten später nach einem Schuss von Fabio Mirbach aus Nahdistanz. Aber auch die Unioner blieben gefährlich, zum Beispiels als Ingo Wunderlich kurz danach aus acht Metern Hertha-Keeper Luis Maria Zwick zu einer Fußparade zwang.

In den abschließenden 20 Minuten intensivierten die Fürstenwalder den Druck und die Berliner gerieten etwas ins Schwimmen. Unter anderem nach einer Kopfball-Vorlage von Stefan Süß auf Will Siakam, der mit seiner Direktabnahme nur knapp scheiterte. Im Anschluss ließ Zwick einen Atici-Schuss prallen, Siakam setzte nach, doch seine Flanke fand im Strafraum keinen Abnehmer. Auch Union-Schlussmann Birnbaum musste wachsam bleiben, klärte erst einen Schuss und später im direkten Duell gegen den ehemaligen Fürstenwalder Maik Haubitz (87.). Am Ende blieb es im starken Schneegriesel beim torlosen Remis.

„Nach zwei schlechten Spielen von uns bin ich nicht unzufrieden. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt. Das war ein ordentlicher Ansatz für das nächste Jahr“, sagt Union-Coach Maucksch. „Das Team hat sich die 14 Tage Urlaub verdient.“ Und auch Hertha-II-Trainer Covic schickte noch ein Kompliment an die Unioner. „Matthias leistet hier ausgezeichnete Arbeit, gerade das zweite Jahr ist nach der Aufstiegs-Euphorie immer schwierig. Viele Mannschaften spielen nicht gern in Fürstenwalde, was durchaus als Kompliment zu sehen ist.“

Doch Ante Covic mit seinem Team trifft wohl doch gern auf den FSV Union. Denn die Nachfrage von Matthias Maucksch, ob man sich in der Winterpause nicht noch mal in einem Testspiel duellieren könne, fand offene Ohre beim Coach von Hertha BSC II. Sein Team, das das Hinspiel 1:4 verloren hatte, geht mit 25  Punkten als Achter in die Weihnachtspause. Der FSV Union hat als Fünfter vier Zähler mehr. Beide Mannschaften starten Anfang Januar – die Berliner am 4. und die Fürstenwalder einen Tag später – mit der Vorbereitung auf die am 4.  Februar auf dem Programm stehende Fortsetzung der Rückrunde.

1. Männer: Oliver Birnbaum – Ingo Wunderlich, Burim Halili, Filip Krstic, Marko Rademacher – Stefan Süß (88. Lukas Stagge), Alexander Wuthe – Will Siakam, Rico Gladrow, Andor Bolyki (61. Rodi Celik) – Kemal Atici

Hertha BSC II: Luis Zwick – Ugur Tezel, Florian Egerer, Rico Morack, Enes Akyol – Maurice Klehr, Maik Haubitz – Tahsin Cakmak, Shawn Kauter (86. Nico Beyer), Fabio Mirbach (65. Maurice Covic) – Nils Blumberg (90. Lukas Kraeft)

Tore: keine

Zuschauer: 360

Schiedsrichter: Marko Wartmann (Großvargula)

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