Regionalliga-News

Ü50 wird Fünfter bei den Kreismeisterschaften

von Mitsch am Mittwoch 10. Januar 2018

Die Alt-Senioren von Blau-Weiß Groß Lindow haben souverän den Hallenmeistertitel der Ü 50 des Fussballkreises Ostbrandenburg gewonnen und gehen bei den Landesmeisterschaften Ende Februar in Eberswalde als Titelverteidiger ins Rennen.

Es war ein glatter Durchmarsch der Blau-Weißen. Sie blieben ungeschlagen, kassierten nur beim 3:1 über die SG Rot-Weiß Neuenhagen ein Gegentor, als der Turniersieg nur noch Formsache war. Im Prinzip war mit dem 3:0 im zweiten Spiel gegen den 1. FC Frankfurt „der Drops gelutscht“, wie es der Groß Lindower Wolfgang Wulf ausdrückte. Nun soll am 24. Februar auch wieder der Landesmeistertitel her, den die Mannschaft im vergangenen Jahr durch ein 3:2 im Finale gegen Chemie Premnitz gewonnen hatte. Das Ganze übrigens ohne spezielle Vorbereitung, eine Hallenzeit zum Trainieren gibt es für die Groß Lindower Ü 50 nämlich nicht.

Das Kreis-Turnier in Strausberg war geprägt von überwiegend deutlichen Ergebnissen. Nur in zwei Partien erzielten beide Mannschaften einen Treffer, ein Unentschieden gab es nicht. In den zehn Partien fielen insgesamt 35 Tore, darunter einige sehr sehenswerte. „Da wir auf die zwei mal drei Meter großen Handballtore gespielt haben, kam das Fussballerische mehr zum Tragen“, sagte Staffelleiter Michael Lampelt.

Der Reichenwalder lobte die Mannschaften für ihr faires Auftreten. Diese wiederum dankten den Organisatoren um Dirk Jahn und Bernd Miserius sowie dem Schiedsrichter-Trio für ein rundum gelungenes Turnier. „Das Wichtigste: Es hat sich keiner verletzt. Auch wenn bei einer Spielzeit von 15 Minuten pro Partie im Modus jeder gegen jeden die Oldies richtig gefordert waren“, betonte Lampelt, der den mehr oder weniger kurzfristigen Rückzug der zuvor gemeldeten SV Gartenstadt, FC Eisenhüttenstadt II und SSV Fürstenwalde hatte hinnehmen müssen.

Auf Platz 2 landete der 1. FC Frankfurt, der sich zum Abschluss beim 8:0 über den FSV Union Fürstenwalde mit dem höchsten Sieg des Nachmittags schadlos hielt. „Wir hatten uns natürlich den Titelgewinn vorgenommen, aber im Spiel gegen die Groß Lindower haben wir blind agiert. Sie waren cleverer und haben daher auch verdient gewonnen“, resümierte Olaf Bitzka. „Schade, dass lediglich fünf der ursprünglich acht Mannschaften dabei waren“, bedauerte auch er. Übrigens könnte der Vizemeister, der in Sven Theis den besten Spieler stellte, eventuell noch für das Landesturnier in Eberswalde nachrücken.

Fred Schieche, Trainer/Betreuer von Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf, war zufrieden: „Meine Männer haben wirklich gut mitgehalten. Wir wollten auf keinen Fall Letzter werden. Mich hat ein wenig gewundert, dass so viele Tore gefallen sind. Schön für die Zuschauer, aber draußen auf der Bank ärgert man sich natürlich.“

Zwei Treffer erzielte übrigens auch Frank Neupert als offensiv agierender Torhüter der Groß Lindower. Als bester Schlussmann wurde derweil der Fürstenwalder Ralf Beczkowski geehrt, der zwar mit Abstand am häufigsten hinter sich greifen musste, aber eben auch am meisten gefordert war und etliche weitere Gegentreffer der Spreestädter verhinderte.

Text und Foto: Edgar Nemschok

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