Regionalliga-News

Auftakt verpatzt: Niederlage gegen Chemie Leipzig

von Mitsch am Sonntag 18. Februar 2018

In der Bonava-Arena von Fürstenwalde konnte endlich wieder Fussball gespielt werden. Dabei gelang den Gästen der BSG Chemie Leipzig gegen den FSV Union Fürstenwalde eine Überraschung.

Kaum Platz genommen, jubelten die Chemiker bereits das erste Mal. Rintaro Yajima zog aus gut 25 Metern aufs Tor und brachte den Ball platziert in die Ecke zum 1:0 (3.). Nach weiteren zwei Gelegenheiten für Leipzig, die Lars Schmidt (9.) und Alexander Bury (11.). jeweils vergaben, kamen die Fürstenwalder mit Schwung nach vorne.

Mit der ersten Chance gas es auch gleich Hektik. Ein Heber in den Strafraum zu Andor Bolyki wurde von Kapitän Stefan Karau vor dem Sechzehner mit der Hand gestoppt, Bolyki hätte eine klare Torchance gehabt, schubste nach dem Freistoßpfiff auch noch Karau um. Der Schiedsrichter blieb gnädig, ließ beide auf dem Feld und zeigte ihnen nur die gelbe Karte (14.).

Bolyki sollte kurze Zeit später wieder im Mittelpunkt stehen. Nach der ersten Ecke, von Rico Gladrow getreten, versenkte er den Ball zentral am Fünfmeterraum zum Ausgleich (20.). Nun waren die Unioner klarer Tonangeber, doch nur selten sprangen Chancen raus, wie die von Gladrow, der den Schuss knapp am Lattenkreuz vorbei zog (24.).

Eine unschöne Szene dann gegen Gladrow, der, zuerst am Ball, von einem Leipziger mit voller Geschwindigkeit zu Fall gebracht. Weder Schiedsrichter, noch Assistent regten sich, da ja auch „der Ball gespielt wurde“. So ging es nur mit einem Einwurf weiter (34.).

Fussball wurde aber trotzdem noch gespielt. So auch beim schnellen und schönen Führungstreffer der Leipziger. Nach einem Freistoß des FSV bekam Bury den Ball im Zentrum, spielte auf rechts außen zu Marc Böttger, der quer zum mitgelaufenen Yajima legte und dieser die erneute Führung bescherte (38.).

Zweite Halbzeit gab es mehr Strafraumszenen, vor allem bei den Unionern, die Angriff um Angriff aufs Chemie Tor spielten. In gute 25 Minuten vergaben die Spreestädter einige Chancen. Torwart Dominic Heine klärte den Schuss von Kemal Atici (49.), Andor Bolyki schoss über die Latte (52.), Lukas Stagge köpfte knapp am Pfosten vorbei (60.) und bei einem Kopfball behinderten sich Stagge und Danny Breitfelder gegenseitig (67.).

Bei Chemie halfen einige Entlastungsangriffe, jedoch blieben die Abschlüsse von Manuel Wajer (55., aufs Tornetz), Böttger (61., zentral aufs Tor, gehalten) und Pierre Merkel (62., ins Fangnetz) zu mau. Letzterer hätte den Sack zu machen, scheiterte aber am gut reagierenden Niklas Bolten im Unioner Tor (80.).

Die letzten zehn Minuten gab die Heimelf nochmal Vollgas. Die beste Chance setzte Stagge noch auf die Latte. Die Gladrow-Ecke köpfte Atici auf das lange Eck, Stagge ging noch ran und vergab, vielleicht wäre der Ball auch ins Tor gegangen (81.).

Selbst ein Tor wurde dem FSV Union noch aberkannt. Diesmal traf Stagge per Kopf, die Fahne des Assistenten kam nach dem Treffer, „100%“ lautete sein Urteil, die Fürstenwalder samt Fans waren anderer Meinung, protestierten und sollten Recht behalten. Die Videobilder zeigten nicht mal annähernd eine Abseitsstellung. Half aber nichts, denn der Schiedsrichter gab den Treffer nicht und pfiff die Partie wenige Minuten später ab.

1. Männer: Niklas Bolten – Niklas Thiel, Burim Halili, Noah Awassi, Filip Krstic – Stefan Gehring (46. Lukas Stagge), Alexander Wuthe – Kemal Atici, Rico Gladrow, Andor Bolyki – Danny Breitfelder

Leipzig: Dominic Heine, Manuel Wajer, Stefan Karau, Rintaro Yajima, Lars Schmidt (63. Marko Trogrlic), Alexander Bury, Nicolas Ludwig (75. Tim Bunge), Marc Böttger, Daniel Heinze, Benjamin Schmidt, Pierre Merkel (84. Branden Stelmark)

Tore: 0:1 Rintaro Yajima, 1:1 Andor Bolyki (20.), 1:2 Rintaro Yajima (38.)

Zuschauer: 804

Schiedsrichter: Marko Wartmann (Großvargula)

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