Regionalliga-News

Punkteteilung in Luckenwalde zu wenig

von Mitsch am Donnerstag 05. April 2018

Mit einem 2:2 (1:1) Unentschieden kehrten die Fussballer des FSV Union Fürstenwalde vom Nachholspiel des 23. Spieltag vom FSV 63 Luckenwalde heim. Die Punkteteilung war aus Sicht der Unioner aber zu wenig.

Dabei hatten die Fürstenwalde das Spiel weitestgehend im Griff. Die erste Chance hatte Rico Gladrow in der elften Minute. Sein Schuss streifte das Außennetz. Kurze Zeit später wurde die Überlegenheit dann in die Führung umgemünzt. Gladrow legte von links außen quer zu Will Siakam, der nur ran halten brauchte und präzise in die Ecke traf (17.).

Im Anschluss folgten gute Möglichkeiten für mehr Tore der Gästeelf. Burim Halili köpfte nach einer Ecke drüber (22.), Abwehrrecke Christopher Luhaka konnte einen Konter über Niklas Thiel und Gladrow klären (31.), Andor Bolyki und Thiel scheiterten am Block der Luckenwalder (34.) und die anschließende Ecke jagte Bolyki über das Tor.

Die Nachlässigkeiten wurden dann in Form des Ausgleichs bestraft. Nachdem der Schuss von Ahmet Sagat noch zur Ecke abgewehrt werden konnte, erzielte Maciej Kwiatkowski, nach der Ecke, aus dem Gewühl heraus das 1:1 (36.).

Doch kurz vor dem Pausenpfiff war es zwei Mal Siakam, der das Ergebnis wieder in die Fürstenwalde Richtung hätte drücken können. Aus Nahdistanz im Fünfmeterraum konnte er die beiden Flanken nicht im Tor unterbringen.

Nach dem Seitenwechsel hatte Luckenwalde eine kurze Druckphase. Zunächst zog Steve Müller den Ball nach einem Freistoß weit drüber (52.), dann zog Takahiro Tanio aus guter Position daneben (54.) und Müller köpfte nach einem erneuten Freistoß an den Pfosten (54.).

Ab Minute 60 machten die Gäste aus der Spreestadt wieder mehr für das Spiel, Lukas Stagge konnte aber erst in der 72. Minute wieder für Gefahr sorgen, sein Schuss ging knapp daneben (72.). Das vermeintliche 2:1 für Union war eine sehr ansehnliche Kombination zwischen mehreren Spielpartnern, Gladrow bediente den eingewechselten Kemal Atici, der ins Tor schob, der Treffer zählte aber nicht, da Atici beim Querpass im Abseits stand (75.).

Nur zwei Minuten später dann doch die Führung für Fürstenwalde. Nach einer Ecke und dem geklärten Ball, flankte Bujar Sejdija in den Sechzehner, Halili packte einen Seitfallzieher aus und traf per Innenpfosten zum 2:1 (77.). Zwei saftige Schüsse aufs Tor vereitelte dann der ehemalige Union-Keeper Konstantin Filatow, der zwei Mal klasse parierte und die Zwei festhielt.

Einen unnötigen Strafstoß fabrizierte dann die Hintermannschaft des FSV Union. Luhaka wurde im Strafraum gehalten, Kapitän Marcel Hadel trat an und verwandelte zum 2:2 (83.), gleichzeitig auch Endstand.

Luckenwalde Trainer Sven Thoß: „Wir wussten um die offensive Qualität der Fürstenwalder. Gerade über die rechte Seite hatten Probleme und Glück, dass wir nicht noch mehr Gegentore bekommen. Dennoch hat mich die Mannschaft wieder positiv überrascht, da sie wieder in der Lage war, Rückstände auszugleichen. Wir haben auch momentan die Mentalität, uns vorne reinzuschmeißen und deswegen war es ein absolut verdienter Punktgewinn. Das stärkt uns für die nächste Partie. Nach dem laufintensiven Spiel müssen wir die Kräfte bündeln und die nächsten Spiele angehen. Großes Kompliment an die Mannschaft, die heute super gefightet hat. Für mich fühlt es sich wie ein Sieg an.“

Fürstenwalde Trainer Matthias Maucksch: „Mich ärgert es maßlos, dass wir Punkte liegen lassen haben. Luckenwalde hatte viele Spiele unglücklich verloren und waren deshalb gewarnt. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben die Angriffe sauber durchgespielt, verdient in Führung gegangen und bekommen mit der ersten Chance des Gegners den Ausgleich. Der Willen und die Dauerhaftigkeit, den Gegner zu bespielen und bekämpfen, war dann ansatzweise zu sehen und wir haben versucht gegen eine kompakte Abwehr Fussball zu spielen und uns Chancen erarbeitet. Eine davon haben wir genutzt, im Endeffekt haben wir uns dann für gewisse Unzulänglichkeiten und Fertigkeiten selbst bestraft.“

Luckenwalde: Konstantin Filatow – Leonel Kadiata (78. Patrik Schlegel), Christopher Luhaka, Maciej Kwiatkowski, Marcel Hadel – Jonas Arnold, Steve Müller (90.+1 Edgar Budde) – Clemens Koplin, Daniel Becker, Takahiro Tanio – Ahmet Sagat

1. Männer: Niklas Bolten – Niklas Thiel, Burim Halili, Noah Awassi, Filip Krstic – Bujar Sejdija, Lukas Stagge – Will Siakam (61. Kemal Atici), Rico Gladrow, Andor Bolyki – Danny Breitfelder

Tore: 0:1 Will Siakam (17.), 1:1 Maciej Kwiatkowski (36.), 1:2 Burim Halili (77.), 2:2 Marcel Hadel (83./Foulstrafstoß)

Zuschauer: 220

Schiedsrichter: Lasse Koslowski (Berlin)

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