Regionalliga-News

Kantersieg gegen die TSG Neustrelitz

von Mitsch am Sonntag 08. April 2018

Union Fürstenwalde hat einen Kantersieg gegen die TSG Neustrelitz gelandet. Vor heimischer Kulisse gelang ein 5:0 (3:0).

Dabei waren zunächst die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern die tonangebende Mannschaft. Doch die Chancen waren nicht zwingend genug. Zwei Mal probierte sich Pascal Eggert, konnte Torwart Niklas Bolten aber nicht überwinden (3., 15.), Lincoln Assinouko verpasste am langen Pfosten den Ball (23.) und Zvonimir Teklic schoss über das Tor (30.).

Ab Minute 20 fingen sich die Unioner dann etwas und probierten sich auch an eigene Angriffe. Die beste Möglichkeit hatte Danny Breitfelder. Er schrammte knapp an einer Hereingabe heran (22.). Erst in den letzten 15 Minuten drehte die Union-Offensive auf, aber so richtig. Kemal Atici eröffnet den Torreigen, nachdem er im Strafraum den Ball annahm und clever versenkte (32.).

Kurz vor der Pause zwei sehenswerte Treffer. Atici spielte den Freistoß flach auf Gladrow, dessen Hereingabe Breitfelder im zweiten Versuch mit dem Kopf im liegen zum 2:0 versenkte, Keeper Norman Quindt konnte den ersten Schuss noch abwehren (42.). Vor dem Strafraum machte es Rico Gladrow direkt. Sein Freistoß landete im Dreiangel zum Halbzeitstand von 3:0 (45.).

In der zweiten Hälfte dann das selbe Bild. Neustrelitz fing besser an, verpasste aber Tore zu schießen. Assinouko schoss daneben (49.) und konnte den am Ball vorbei geflogenen Bolten nicht überwinden (53.). Auch Alexander Lukesch (55.) und Eggert (61.) setzten ihre Schüsse am Tor vorbei.

Die letzten 30 Minuten kamen die Fürstenwalder wieder nach vorne, waren aber noch nicht so zwingend. Quindt lenkte einen Freistoß von Atici über die Latte (62.), sein Kopfball ging nach einer Ecke knapp vorbei (66.), Andor Bolyki lief alleine auf das Tor zu und blieb an Quindt hängen (65.) und Breitfelder köpfte nach einer Ecke über die Latte (70.).

Dann aber trafen die Spreestädter wieder. Gladrow hob sehenswert über die Abwehr und der eingewechselte Will Siakam hämmerte das Ding ins Tor (82.). Zuvor hatte Atici noch zwei Riesen. Doch statt den Abschluss zu suchen, blieb er in der TSG-Abwehr hängen. Kurz vor dem Schlusspfiff markierte Breitfelder seinen zweiten Tagestreffer. Wieder klasse in Szene gesetzt, lief er alleine aufs Tor zu und markierte den 5:0 Siegtreffer (87.).

Fürstenwalde Trainer Matthias Maucksch: „Mich freut es für das Team, dass es die Chancen endlich mal relativ gut genutzt hat. Mit der ersten Halbzeit bin ich nicht ganz zufrieden, wir waren zu pomadig und zu einfache Ballverluste. Vielleicht war es auch dem harten Platz geschuldet. Noch vor der Pause war dann die Devise auf den zweiten Ball zu gehen. Das erste Tor war dann der Dosenöffner und dann freut man sich, wenn die einstudierten Standards auch zum Erfolg führen. Wir wussten, dass Neustrelitz in der zweiten Halbzeit alles auf eine Karte setzt, haben dann gut gegengehalten, das Zentrum dicht gemacht, aber auch einige Unsicherheiten gehabt. Für das Nachholspiel am Mittwoch gegen Viktoria wünsche ich mir eine ähnliche kompakte Leistung und wollen dort auch Punkte mitnehmen.“

Neustrelitz-Trainer Achim Hollerieth: „Das war eine richtige Klatsche für uns. Obwohl es die ersten 20 Minuten nicht schlecht aussahen, waren wir nicht zwingend genug. Wir sind dann in der Halbzeit und fragen uns, warum wir 0:3 zurück liegen. Vor allem die Gegentreffer sind schwer nachzuvollziehen. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann mit langen Bällen agieren, haben es aber nicht gemacht. Ein absolut verdienter Sieg für Fürstenwalde. Bitter für uns, aber wir müssen jetzt sehen, dass wir schleunigst Punkte holen. Es wird immer schwieriger, aber es ist noch alles drin und wir müssen hoffnungsvoll in die nächsten Spiele gehen.“

1. Männer: Niklas Bolten – Thiel, Halili, Awassi, Wunderlich (40. Krstic) – Sejdija, Stagge – Bolyki (71. Siakam), Gladrow (82. Gladrow), Breitfelder – Atici

Neustrelitz: Quindt – Okuruma, Kalinowski, Luksik, Capli (46. Kelbel) – Baloki, Dervishaj (46. Abbruzzese) – Teklic, Lukesch, Eggert (78. Okafor) – Assinouko

Tore: 1:0 Atici (32.), 2:0 Breitfelder (42.), 3:0 Gladrow (45.), 4:0 Siakam (82.), 5:0 Breitfelder (87.)

Zuschauer: 413

Schiedsrichter: Eugen Ostrin (Eisenach)

Text und Foto: Martin Ramos

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