Regionalliga-News

Schwacher Auftritt zum Nachholspiel beim FC Viktoria

von Mitsch am Donnerstag 12. April 2018

Die Fussballer des FSV Union Fürstenwalde haben nach fünf ungeschlagenen Spielen in Folge wieder eine Niederlage kassiert. Beim FC Viktoria verloren sie mit 1:0 (0:0).

Was die Unioner in den letzten Spiel noch auszeichnete, ließen sie diesmal vermissen. Dementsprechend und verständlich war auch Trainer Matthias Maucksch sauer: „Mich ärgert es, dass wir hier Punkte haben liegen lassen.“

Das Spiel war chancenarm und ohne große Höhepunkte. Dafür sehr zweikampflastig, mit mehr Anteile für den gastgebenen FC Viktoria. Doch klare Chancen spielten sich die Himmelblauen nicht heraus. Ugurcan Yilmaz bekam die Hereingabe nicht unter Kontrolle (5.), Burim Halili wehrte den Schuss von Daniel Kaiser ab (7.), der Schuss aus der Drehung von Justin Hippe ging weit daneben (27.) und der Kopfball von Chris Reher fand den Weg weg vom Tor (34.). Keine Bedrohung also für Unions Torwart Niklas Bolten.

Die Fürstenwalder waren mehr mit sich selbst beschäftigt und konnten wenig Akzente nach vorne setzen. Dennoch gelangen zwei Lichtblitze. Rico Gladrow passte in die Tiefe, wo Andor Bolyki den Ball stark erlaufen hatte, doch anstatt mit links zu schießen, legte er den Ball zu weit nach rechts, so dass Torwart Pascal Kühn den Ball halten konnte (25.).

Auch Kemal Atici stand frei vor dem Tor der Berliner. Er erkämpfte sich den Ball von Tobias Gunte, zielte auf die lange Ecke, schoss jedoch knapp daneben (30.).

In Halbzeit Zwei war zunächst Viktoria bemüht das Spiel und den entscheidenden Treffer zu markieren, waren in ihren Abschlüssen aber nicht genau genug. Reher zog über die Latte (47.) und Sakar in die Arme von Bolten (54.). Die beste Chance verzog dann der eigentlich so treffsichere Kapitän Ümit Ergirdi. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft des FSV schnappte sich Ergirdi, doch wollte es zu genau machen und Bolten konnte noch zur Ecke lenken (64.).

Und währenddessen die letzten 15 Minuten anbrachen fragte man sich, ob hier überhaupt noch eine Mannschaft in der Lage sein wird, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Dafür musste der eingewechselte Batikan Yilmaz ran. Kontakt eins – Mitnahme, Kontakt zwei – Abschluss – Treffer. Kurz nach seiner Einwechslung gelang ihm die Führung (78.).

Die letzten zehn Minuten waren dann auf einmal die Fürstenwalder da. Chance um Chance kam jetzt Richtung Tor der Berliner. Will Siakam probierte den Fallrückzieher am Fünfmeterraum, anstatt einzuschieben (81.), Atici köpfte freistehend am Elfmeterpunkt über die Latte (82.) und sämtliche Ecken und Freistöße wurden von der Hintermannschaft der Heimelf geklärt und so den knappen Erfolg gesichert.

Viktoria Trainer Thomas Herbst: „Es war klar, dass es ein sehr schwieriges Spiel wird. Wir haben diszipliniert und zweikampfstark dagegen gehalten. Deswegen ist der Sieg nicht unverdient.“

Fürstenwalde Trainer Matthias Maucksch: „Keine Bissgkeit, keine Aggressivität und eine Höhe, die uns nicht gut zu Gesicht steht, hat uns heute die Punkte gekostet. Wir werden intern Klartext reden und das auswerten. Die Körpersprache hat mir heute nicht gefallen.“

Viktoria: Pascal Kühn – Florian Riedel, Patrick Brendel, Tobias Gunte, Tobias Hasse – Eren Basaran (38. Mohamed-Ali El-Ahmar), Ugurcan Yilmaz (29. Can Sakar), Daniel Kaiser, Chris Reher – Ümit Ergirdi, Justin Hippe (77. Batikan Yilmaz)

1. Männer: Niklas Bolten – Niklas Thiel, Burim Halili, Noah Awassi, Filip Krstic – Bujar Sejdija, Lukas Stagge – Andor Bolyki (61. Felix Behling), Rico Gladrow, Danny Breitfelder (61. Will Siakam) – Kemal Atici

Tore: 1:0 Batikan Yilmaz (78.)

Zuschauer: 187

Schiedsrichter: Steffen Hösel (Magdeburg)

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