Regionalliga-News

Altglienicke investiert mehr und siegt in Fürstenwalde

von Mitsch am Mittwoch 02. Mai 2018

Das letzte Nachholspiel für den FSV Union Fürstenwalde in der Regionalliga Nordost ging verloren. Gegen die VSG Altglienicke verloren die Spreestädter vor eigener Kulisse mit 0:1 (0:0).

Dabei war die erste Halbzeit mit mehr Spielanteilen des FSV gespickt. Doch die Chancenverwertung war der ausschlaggebende Punkt, dass kein Tor fiel. Bereits in den ersten 15 Minuten hatte die Heimelf die Führung auf dem Fuß, doch Andor Bolyki’s Schuss wurde noch von Björn Brunnemann geklärt (3.) und der Versuch von Rico Gladrow von der Strafraumgrenze ging knapp am rechten Pfosten vorbei (13.).

Kurzer Atemaussetzer dann bei den Fürstenwaldern, als Kevin Kahlert nach einer Ecke am Fünfmeterraum völlig frei stand und den Ball nur einschieben brauchte. Doch Torwart Oliver Birnbaum blieb lange stehen und parierte diese hundertprozentige Chance (15.).

Das Spiel fing jetzt an munter zu werden, beide Reihen ließen Chancen zu. Erneut war es Gladrow, der aus gleicher Position abschloss, nur diesmal am linken Pfosten vorbei (17.). Kemal Atici wollte es zu genau machen und „passte“ Keeper Dan Twardzik, der mit der ungewöhnlichen Nummer 3 auflief, in die Arme (25.) und Bolyki konnte einen Flankenball nur auf das Tornetz bringen (39.). Für Altglienicke probierten sich Louis Stüwe, dessen Schuss Birnbaum noch zur Ecke lenkte (22.), Brunnemann zielte knapp vorbei (24.) und Igli Cami haute den Ball in aussichtsreicher Position ins Fangnetz (41.).

In der zweiten Halbzeit waren die Berliner präsenter und belohnten sich mit dem einzigen Tagestreffer. Erneut stand Kahlert im Fokus. Denis Mrkaljevic brachte eine Ecke in den Strafraum, Kahlert köpfte aufs Tor, Birnbaum kam zwar noch heran, konnte den Ball aber nicht entscheidend ums Tor lenken (51.). Das freute auch das Trainerteam der Altglienicker um Lothar Hamann und „Kultfigur“ Torsten Mattuschka, der bis zum Saisonende zum zuschauen verdammt war, das Tor euphorisch feierte und auch nach dem Schlusspfiff ausgelassen jubelte.

Fortan waren die Fürstenwalder wie gelähmt und leisteten sich krasse Fehler im Aufbauspiel. Diese aber konnten die Gäste nicht nutzen. Auch, weil Birnbaum den FSV im Spiel hielt. So beim Schuss von Kevin Stephan auf die lange Ecke (56.) und im 1:1 gegen Stephan (57.). Nach vorne ging bei den Hausherren äußert selten was. Gladrow schloss vor dem Tor ab, Twardzik musste den Flatterball wegfausten (61.).

Danach wurde das Spiel immer langsamer und beide Seiten beschränkten sich auf Mittelfeldaktionen. Altglienicke probierte nun alles und warf sich in die letzten Versuche des FSV, den Ausgleich doch noch zu erzielen. Wäre auch beinahe gelungen, doch Danny Breitfelder knallte den Ball nur an die Latte (90.+1).

Fürstenwalde Trainer: Matthias Maucksch: „Mich ärgert heute das ganze Spiel. Wir kamen nicht rein und haben viele Zweikämpfe verloren. Wir haben da noch viel vor uns und sehen, dass der Fokus immer hochgehalten werden muss. Das Spiel werden wir auswerten und da gibt es viel aufzuwerten. Bei einigen Spielern fehlte die Körpersprache, das war nichts kompaktes, das sah schlimm aus von draussen.“

Altglienicke Trainer Lothar Hamann: „Wir sind wahnsinnig glücklich 3 Punkte geholt zu haben. Uns war bewusst, dass der Gegner immer hohes Tempo spielt und gefährlich im Konterspiel ist. Darauf haben wir versucht uns taktisch vorzubereiten und haben es ganz gut umgesetzt. Gerade in der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Übergewicht und mehr Chancen. Das Tor fällt dann glücklich, aber das Glück hat uns die letzten Spiele manchmal gefehlt, heute war es auf unserer Seite.“

1. Männer: Oliver Birnbaum – Ingo Wunderlich, Niklas Thiel, Noah Awassi, Filip Krstic – Bujar Sejdija, Stefan Gehring (58. Will Siakam) – Andor Bolyki (80. Felix Behling), Rico Gladrow, Danny Breitfelder – Kemal Atici

Altglienicke: Dan Twardzik – Dennis Mrkaljevic, Kevin Kahlert, Louis Stüwe, Stephan Bremer – Björn Brunnemann, René Pütt – Igli Cami (78. Christian Preiß), Fabian Fritsche (83. Rico Steinhauer), Chinedu Ede (89. Steven Marx) – Kevin Stephan

Tor: 0:1 Kevin Kahlert (51.)

Zuschauer: 363

Schiedsrichter: Stefan Prager (Gera)

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