Regionalliga-News

2:0 Niederlage beim letzten Auswärtsspiel in Halberstadt

von Mitsch am Montag 07. Mai 2018

Tabellenplatz-Tausch zwischen Halberstadt und Fürstenwalde: Der VfB schlug den FSV Union mit 0:2 und so fielen die Gäste im Gesamtklassement hinter die Gastgeber auf Platz 9 zurück.

Die erste halbe Stunde gehörte den Gästen. Allein Danny Breitfelder hatte gleich viermal die Chance, seine Mannschaft in Führung zu bringen, verpasste aber zunächst einen langen Ball (5.), schoss aus kurzer Distanz links am Dreieck vorbei (9.), scheiterte nach einer Flanke von Rodi Celik per Kopf an Fabian Guderitz (13.), und schließlich lenkte der VfB-Schlussmann auch einen Flachschuss des Fürstenwalder Angreifers um den Pfosten (18.). Auf der anderen Seite konnte sich Oliver Birnbaum im Union-Kasten gegen Ende der ersten Halbzeit auszeichnen (27., 38.).

Nach dem Wechsel erwischten die Gastgeber dann einen Blitzstart: Erst knallte Philipp Blume den Ball nach einem Freistoß von Tim Oschmann an die Latte (47.), eine Minute später bediente Tino Schulze von der linken Grundlinie den mitgelaufenen Florian Beil, der freistehend zur Führung vollstreckte.

Die Spreestädter mühten sich, konnten aber keine wirkliche Offensivgefahr mehr ausstrahlen. Ganz anders die Anhaltiner, die weiter nach vorn spielten und dafür sorgten, dass Birnbaum zum mit Abstand besten Akteur auf dem Rasen des Halberstädter Friedensstadions avancierte. Gegen den Elfmeter von Patrik Twardzik zehn Minuten vor dem Ende – Beil war im Strafraum zu Fall gekommen – war aber auch er machtlos.

Eine Szene, über die sich der Fürstenwalder Trainer Matthias Maucksch mächtig aufregte. Besonders deshalb, weil kurz zuvor Union-Verteidiger Ingo Wunderlich von Guderitz umgerannt worden war – aber nach Meinung von Schiedsrichter Michael Wilske erst nach seinem Kopfball, der am Tor vorbei ging (79.). „Da wird nicht gepfiffen, im Gegenzug schon – es sind solche Szenen, die uns im Saisonverlauf mindestens sechs Punkte gekostet haben“, echauffierte sich Maucksch. Sein Halberstädter Kollege Andreas Petersen hielt entgegen, dass es zuvor durchaus schon einen Elfmeter hätte geben können, als Ex-Profi Adli Lachheb beim Kopfball derart am Trikot gehalten wurde, dass dieses riss und er das Kleidungsstück wechseln musste.

Einig waren sich beide Trainer, dass die Fürstenwalder zu Beginn einen starken Auftritt hingelegt, sich aber nicht belohnt hatten. Und viel Lob gab es für die handverlesene Schar von Gäste-Fans, die ihre Mannschaft trotz der Niederlage bis zum Schluss anfeuerten und für eine gute Stimmung auf den Rängen sorgten. „Das verdient Respekt“, sagte Bernd Waldow, seit fast 35 Jahren Stadionsprecher der Halberstädter.

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