Regionalliga-News

Zweite schießt sich in elf Minuten zum Auswärtssieg

von Mitsch am Donnerstag 17. Mai 2018

Drei Tore binnen elf Minuten brachten die Entscheidung: Mit 4:2 (1:1) hat der FSV Union Fürstenwalde II sein Auswärtsspiel der Landesliga Süd bei Dynamo Eisenhüttenstadt gewonnen. Beide Mannschaften tauschten damit die Plätze. Der Sieger ist jetzt Neunter, der Gastgeber muss als Zehnter mehr denn je um den Klassenerhalt kämpfen.

Dabei sollte es ein Befreiungsschlag werden für die Dynamos – herausgekommen ist eine deutliche Heimniederlage, immerhin schon die siebte. Selbst die schnelle Führung, durch Steven Frühauf im Zusammenspiel mit seinem Bruder Kevin erzielt (5.), brachten keine Sicherheit. Fehlpässe und mangelnde Ballkontrolle ließen keinen Spielfluss aufkommen. Zudem musste Verteidiger Toni Seelig verletzt vom Platz, und damit war es mit der Ordnung endgültig dahin.

Die Fürstenwalder kamen durch einen von Joao Marcos Dangla Cortez verwandelten Foulelfmeter zum Ausgleich (36.), und mit diesem Auftrieb ging es in die zweite Hälfte. Die einsatzstarken Gäste beackerten jetzt praktisch jeden Zentimeter im Dynamo-Sportpark, während die Passivität der Einheimischen für reichlich Unmut bei den wenigen Zuschauern sorgte. Und so belohnte sich der FSV Union II gegen uninspirierte Gastgeber mit drei Treffern in besagten elf Minuten: Pawel Flemming besorgte die Führung (59.), Mohammad Bayat baute diese aus (64.) und lieferte zudem die Vorarbeit zum achten Saisontor von Dangla Cortez (69.). Debütant Ivan Ghilslain Ngoyou gelang kurz vor Schluss per Kopfball noch ein wenig Ergebniskosmetik für den FSV Dynmao.

„Der frühe Ausfall von Toni Seelig hat uns zum Umstellen gezwungen und dem Spiel nicht gut getan. Trotzdem kann dies nicht den leidenschaftslosen Auftritt im zweiten Durchgang entschuldigen“, ging der Eisenhüttenstädter Trainer Dirk Liedtke mit seiner Mannschaft ins Gericht. „Da muss sich jeder einzelne hinterfragen, ob er zumindest physisch an die Belastungsgrenze gegangen ist. Eins steht fest: Die letzten vier Saisonspiele werden vier Endspiele um den Klassenerhalt, das sollte jedem bewusst sein.“

Die Fürstenwalder können ihr Restprogramm nach dem fünften Auswärtssieg derweil deutlich entspannter angehen. Am Samstag steht das Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten Wacker Ströbitz an – allerdings zu Hause.

2. Männer: Max Noppe – El Paflo Idriss, Erik Steinmetz, Romeo Bezill, Tim Gessing – Christian Mlynarczyk, Sebastian Hummelt,Joao Marcos Dangla Cortez, Sharam Naseri – Mohammad Bayat (71. Maximilian Naebert), Pawel Flemming (84. Sebastian Drömert)

Zuschauer: 50

Schiedsrichter: Felix Alich (Cottbus)

Text: Dirk Liedtke, Kai Beißer | Foto: Martin Ramos

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