Regionalliga-News

Laktat-Test erfolgreich verlaufen

von Mitsch am Freitag 22. Juni 2018

Donnerstagvormittag, Pneumant-Sportforum, knapp 30 Grad: In kleinen Gruppen drehen die Regionalliga-Fußballer des FSV Union ihre Runden auf der Tartanbahn. Immer drei am Stück, sechs Einheiten, stufenweise von mal zu mal schneller werdend, insgesamt 7,2 Kilometer. Zwischendurch heißt es den Puls messen und bei Physiotherapeut Denis Hasenbeck einen Tropfen Blut am Ohrläppchen entnehmen lassen.

Die Fürstenwalder absolvieren den sogenannten Laktattest. Mit diesem wird der Ist-Zustand der Ausdauerfähigkeit und Belastbarkeit jedes einzelnen Spielers ermittelt. Gemessen wird der Milchsäurewert, der den Grad der Übersäuerung der Muskeln angibt. Zusammen mit den Pulswerten, vor allem auch dem Ruhepuls zwei und drei Minuten nach Ende des Test-Laufes, wird vor allem die Regenerationsfähigkeit ermittelt.

„Anhand der Daten kann ich sehen, ob sich die Jungs an die Vorgaben gehalten haben, die sie für die Sommerpause bekommen haben“, erläutert Neu-Trainer André Meyer, der tags zuvor zur ersten lockeren Übungseinheit in Vorbereitung auf die am letzten Juli-Wochenende beginnende Saison der 4. Liga gebeten hatte. „Und ich kann anhand der Werte das Training anpassen, individueller gestalten. Es werden nicht immer alle Spieler gleich belastet werden, belastet werden können – aber am 1. Spieltag will ich möglichst alle auf dem gleichen Fitnessstand haben“, ergänzt der 34-Jährige. Deshalb wird der Laktattest auch zum Abschluss der Vorbereitung wiederholt, ist also durchaus auch ein Gradmesser für die Arbeit des Coaches.

Der bat ab 15 Uhr, dann in der Bonava-Arena, noch zum Nachmittagstraining, auch heute gibt es zwei Einheiten, am Wochenende jeweils eine, so geht das weiter im Wechsel, der erste freie Tag für die Regionalliga-Kicker ist der erste Juli-Sonntag. Meyer legt dabei Wert darauf, vieles mit dem Ball zu verbinden, in Spielformen zu verpacken. Zwischen den Trainings wird er Einzelsgespräche führen, um die Spieler besser kennenzulernen, aber auch, um seine spielerischen und taktischen Vorstellungen und Ideen zu vermitteln.

Derweil hat Denis Hasenbeck alle Hände voll zu tun: Blut entnehmen, ins Messgerät einführen, Werte samt Pulsangaben notieren. Immer wieder, immer mehr. Der 24-Jährige gehört zum neuen Trainer- und Betreuerteam des FSV Union, spielte früher unter anderem bei Eintracht Dortmund und Motor Gohlis-Nord Leipzig, arbeitete zuletzt in einem Berliner Krankenhaus. Der Physiotherapeut ist in der jetzigen Phase der Saisonvorbereitung natürlich besonders gefragt.

Einer, der sich dabei so richtig reinhängt, ist Alexandros Dingas. Der 20-jährige Rechtsverteidiger hatte sich vor zwölf Monaten einen Kreuzbandriss zugezogen, hatte zweimal operiert werden müssen. Jetzt aber ist er wieder fit – und voll motiviert: „Alles ist gut, ich fühle mich besser als vor der Verletzung“, strahlt er Optimismus aus. „Ich bin bereit, freue mich auf die Saisonvorbereitung. Sagt’s, dreht sich um und absolviert die nächsten drei Runden im Pneumant-Sportforum.

Text: Kai Beißer | Foto: Martin Ramos

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