Regionalliga-News

Bittere Pleite gegen Lok Leipzig

von Mitsch am Sonntag 12. August 2018

Erneut steht der FSV Union Fürstenwalde ohne Punkte da. Am 4. Spieltag der Regionalliga Nordost mussten sie ein 1:2 (1:0) gegen den ambitionierten 1. FC Lokomotive Leipzig schlucken.

Von Beginn an war die Anspannung bei beiden Mannschaften zu spüren. Leipzig gewann bisher nur das erste Spiel, Fürstenwalde gar alle drei. Deswegen war es ab der ersten Spielminute ein sehr intensives Spiel. Besonders die Zweikämpfe wurden teilweise sehr unfair bestritten.

Die erste Chance des Spiel hatten die Gäste aus Leipzig. Matthias Steinborn setzte seinen Schuss aber nur ans Außennetz (8.). Etwas überraschend dann die Führung für Fürstenwalde. Ein Pressball landete über die Lok-Abwehr zu Gian Luca Schulz, der Keeper Christopher Hanf überlupfte und zur Führung traf (14.).

Lokomotive spielte weiter spielbestimmend, kam aber nicht durch die kompakte Union-Abwehr. Aber auch viele Flankenbälle und Seitenwechsel verfehlten immer wieder die in gelb spielenden Leipziger. Das nächste härtere Einsteigen von Markus Krug an Ben Meyer ließ dann die Emotionen hochkochen. Spieler und Trainer fanden sich in wilden Schubsereien wieder. Krug erhielt ein schmeichelhaftes Gelb, ebenso Paul Schinke und Filip Krstic für ihre Unsportlichkeit untereinander (33.). Meyer „revanchierte“ sich für viele Foulspiele an ihn und senste vor dem Seitenwechsel Steinborn um. Auch er bekam den gelben Karton dafür (39.).

Auch in Halbzeit Zwei gingen die Nickligkeiten weiter. Nur nicht mehr ganz so intensiv wie in den ersten 45 Minuten. Dafür gab es mehr Torchancen. Kemal Atici schoss mit links, Paul Büchel hielt (48.). Auf Seite der Fürstenwalder spielte sich Schulz den Ball zu weit vor, den Hanf vor ihm erreichte (48.) und anstatt zu schießen legte Schulz quer zu Benjamin Pratsler, der sich dann auch nicht traute und an zwei Lok-Spielern hängen blieb (56.).

Nach einem Ballgewinn des FSV langte Kevin Schulze zu. Für ihn war der Zweikampf nicht fair und gab seinen Gegenspieler einen mit. Der Assistent sah diese Aktion, informierte den Schiedsrichter, der Schulze dafür vom Feld schickte (59.).

Das machte Leipzig aber wenig aus. Fortan spielten sie wieder zielgerichteter nach vorne. Büchel klärte einen Schuss von Steinborn zur Ecke, die Union anschließend drei Mal klären konnte (69.) und Atici zielte über die Latte (71.).

Dann der Strafstoß. Köster trifft Steinborn leicht am Fuß, der diesen Kontakt annimmt und sich direkt fallen lässt. Ein kurzes Denken vom Schiedsrichter mit Blick zum Assistenten, der dann sichtbar unsicher auf Foulspiel entscheidet und auf den Punkt zeigt. Den Elfer netzte Ryan Malone in die linke obere Ecke zum Ausgleich ein (73.).

Und es kam noch schlimmer für den FSV. Einen weiten Diagonalball verteidigten Thiel und Köster schlecht, ließen den eingewechselten Nils Gottschick in die lange Ecke zum 2:1 Endstand für den 1. FC Lok abschließen (83.).

1. Männer: Paul Büchel – Peter Köster (85. Bujar Sejdija), Burim Halili, Filip Krstic, Ben Meyer – Alexander Wuthe, Franz Hausdorf – Niklas Thiel, Benjamin Pratsler (74. Cihan Kahraman), Gian Luca Schulz – Lukas Stagge (64. Nils Stettin)

Leipzig: Christopher Hanf – Markus Krug (71. Peter Misch), Robert Zickert, David Urban, Kevin Schulze – Ryan Malone, Lovro Sindik (61. Nils Gottschick) – Maik Salewski, Paul Schinke, Matthias Steinborn – Kemal Atici (81. Nicky Adler)

Tore: 1:0 Gian Luca Schulz (12.), 1:1 Ryan Malone (73./Foulstrafstoß), 1:2 Nils Gottschick (83.)

Zuschauer: 725

Schiedsrichter: Marko Wartmann (Großvargula)

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