Regionalliga-News

Lok Leipzig zu Gast in der Bonava-Arena

von Mitsch am Sonntag 12. August 2018

Zum Abschluss der ersten englischen Woche der neuen Saison in der Regionalliga Nordost steht für den FSV Union Fürstenwalde ein Heimspiel an. Am Sonntag, 13.30 Uhr, erwartet die Mannschaft von Trainer André Meyer in der Bonava-Arena keinen Geringen als den 1. FC Lokomotive Leipzig.

Es könnte auch als ein Duell der Enttäuschten in der noch jungen Saison bezeichnet werden. Der 1. FC Lok, der inzwischen ein Profi-Club mit einem Etat von rund zwei Millionen Euro ist und 2020 den Aufstieg in die 3. Liga anstrebt, hat nur den Auftakt gegen den ZFC Meuselwitz (3:0) gewonnen, danach bei Viktoria Berlin (1:4) und daheim gegen Aufsteiger Bischofswerdaer FV (1:2) verloren. Die Fürstenwalder hatten gar dreimal das Nachsehen: 2:3 beim Chemnitzer FC, 0:1 gegen den Berliner AK und 0:2 bei Budissa Bautzen.

„Das ist natürlich ärgerlich, wenn wir spielerisch gleichwertig oder sogar besser sind, aber nach drei Spielen noch immer ohne Punkt dastehen“, sagt Sven Baethge, Geschäftsführer Sport. „Da zeigt sich auch eine gewisse Unerfahrenheit der jungen Mannschaft. Doch ich denke, der Druck liegt eher bei den Leipzigern. Die werden mit Wut im Bauch kommen, was es für uns sicher nicht einfacher macht.“

Die Mannschaft stellt sich auf einen heißen Tanz ein und will ihn positiv für sich gestalten, wie es Trainer Meyer formuliert. „Klar war die Enttäuschung nach jeder Niederlage da. Aber wir haben großes Selbstbewusstsein. Inhaltlich und von der Einstellung her leisten die Jungs prima Arbeit, uns fehlt nur das Schlüsselerlebnis. Und das wollen wir uns am Sonntag holen.“

Ob Neuverpflichtung Cihan Kahraman, ein Wunschkandidat des Trainers, der ihn aus seiner Zeit bei der U19 von Union Berlin kennt, schon im Kader steht, ist noch offen. „Cihan stößt erst am Sonntag zu uns. Ich war schon seit sechs Wochen an ihm dran, dass er sich gegen die dritte Liga und für uns entschieden hat, ist schon ein Vertrauensbeweis.“ Wieder mit dabei ist Meyers Bruder Ben, der wegen einer Fußprellung am Mittwoch nicht hatte spielen können. Nils Stettin ist durch einen gebrochenen Finger gehandicapt, der geschient wurde.

Nach der Regeneration am Donnerstag mit einer Laufeinheit und anschließendem Baden im Trebuser See „haben wir am Freitag ein sehr gutes Training absolviert“. Der Trainer hofft wieder auf solch eine gute Stimmung im Stadion wie beim ersten Heimspiel – und dass vielleicht noch mehr Zuschauer kommen, denn die Leipziger werden sicher viele Fans mitbringen. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Stürmer Kemal Atici, in der Vorsaison mit 15 Treffern bester Torschütze der Fürstenwalder, stürmt jetzt für Lok.

Bisher gab es vier Duelle mit den Probstheidaern, wobei der FSV Union bei zwei Remis noch nicht gewinnen konnte. Im Aufstiegsjahr gab es nach dem Heim-0:0 ein 1:3 in Leipzig, dem folgten zuletzt ein 0:2 und ein Auswärts-1:1. Auch am Sonntag einen Punkt zu holen sollte für die junge Mannschaft ein Ansporn sein.

Text: Roland Hanke | Foto: Martin Ramos

  • Tags

Aktuelle Bilder

  • BKK VBU
  • Becker + Armbrust GmbH
  • WG SYSTEMS e.K.
  • Autolackiererei Wunsch GmbH
  • Landskron
  • Jako
  • Schwapp
  • Frisuren Spezialisten
  • Sanicus
  • WOWI
  • F/G/M GmbH
  • QuF Automobile GmbH
  • FGL Handelsgesellschaft mbH