Regionalliga-News

Landespokal gegen Energie Cottbus

von Mitsch am Sonntag 14. Oktober 2018

Die Fußballer des FSV Union Fürstenwalde sind schon voller Vorfreude auf den Hit im Landespokal-Achtelfinale. Sie empfangen am Sonntag, ab 14 Uhr, in der heimischen Bonava-Arena den Drittligisten FC Energie Cottbus.

Optimismus herrscht bei den Unioner derzeit vor. Sie haben nach den vier Siegen in Folge in der Regionalliga Nordost – solch eine Serie in der vierthöchsten deutschen Spielklasse ist nicht gerade alltäglich – viel Selbstvertrauen getankt und gehen mit breiter Brust in die Partie.

„Wir werden uns nicht verstecken, können frei aufspielen, wollen das Spiel genießen und Spaß haben“, bringt Union-Kapitän Filip Krstic auf den Punkt, was auch seine Mitspieler denken. „Und wir wollen gewinnen, auch wenn wir nicht der Favorit sind. Das können wir nur, wenn wir gemeinsam als Mannschaft geschlossen und kompakt auftreten, sich jeder für seinen Nebenmann einsetzt, wie wir das zuletzt auch in der Liga-Partien getan haben.“

Die Cottbuser sind nach Auffassung des 30-Jährigen spielerisch stark und haben große individuelle Klasse. „Trotzdem wollen wir in diesem besonderen Spiel alles versuchen, unsere Serie fortzusetzen. Die Stimmung und Harmonie in unserer Mannschaft sind sehr gut“, erklärt Krstic. „Wir waren auch am Anfang der Saison gar nicht so schlecht und mit den Kontrahenten auf Augenhöhe, wenn nicht sogar besser, haben aber meistens durch individuelle Fehler verloren. Jetzt sind wir noch enger zusammengerückt und glauben an die Pokal-Überraschung.“

Letztere würde auch Sven Baethge gerne sehen. Aber: „Ich denke, wir sind krasser Außenseiter. Doch wir haben ein Heimspiel im Pokal. Unsere Chance liegt darin, wenn der Gegner uns unterschätzt, einen schwarzen Tag erwischt und bei uns alles stimmt“, erklärt der Geschäftsführer Sport beim FSV Union. Baethge hofft übrigens, dass zu dem Achtelfinal-Spiel 1500 Zuschauer kommen. Zirka 500 Cottbus-Fans, viele davon aus der Region, hätten sich angesagt.

Die Wege der Domstädter und Lausitzer haben sich schon öfter gekreutzt. So Anfang Mai 2015 im stimmungsvollen Landespokal-Finale in Fürstenwalde, das die Cottbuser vor gut 3500 Zuschauern knapp mit 3:2 gewonnen hatten. Das gleiche Ergebnis gab es ebenfalls in der Domstadt im Halbfinale der vorigen Saison. Klarer verloren die Fürstenwalde in der Saison 2016/17 beim Zweitrunden-0:3 in Cottbus. In dieser Spielzeit holte der FSV Union aber den ersten und einzigen Punkt beim 1:1 im Rückrunden-Heimspiel. In Cottbus hatten sie nur 0:1 verloren. In der vergangenen Saison, in der Energie Cottbus den Wiederaufstieg in die 3. Liga perfekt gemacht hatte, gewannen die Lausitzer 3:1 in Fürstenwalde und 4:1 daheim.

„Wir waren meist knapp dran, am Ende hat dann aber die Qualität der Energie-Spieler und deren große Erfahrung den Ausschlag gegeben“, sagt Baethge. Letztere könnte auch diesmal den von Bedeutung sein, doch die junge Fürstenwalder Mannschaft scheint nun zumindest in der Regionalliga angekommen zu sein.

Und Bange machen gilt auch bei Union-Coach André Meyer nicht, der zusammen mit Co-Trainer Nico Hinz die erste Heimniederlage der Cottbuser seit knapp eineinhalb Jahren im Drittliga-Spiel gegen den Halleschen FC (1:2) live vor Ort angesehen hat. Davor saß Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz am Sonntag beim 3:2 der Fürstenwalder gegen die VSG Altglienicke in der Bonava-Arena auf der Tribüne und beobachtete das Spiel.

Meyer, der Wollitz erst am Sonntag persönlich auf dem Platz kennen lernen wird, erwartet „ein sehr emotionales Spiel. Unsere Jungs sind heiß auf die Pokal-Partie.“ Vor dem Abschlusstraining am Sonnabend gab es in seinem Team keine personellen Probleme. Bis auf den schon länger verletzten Franz Hausdorf hat er alle Mann an Deck.

Es ist also angerichtet für einen Spannung versprechenden Pokal-Fight. Und die Spieler des FSV Union hoffen in ihrer Vorfreude auf die Partie, dass sie am Sonntag auch durch zahlreiche Zuschauer auf den Tribünen kräftige Rückendeckung bekommen. Das haben sie sich nach ihrer Siegesserie auch verdient.

Text: Roland Hanke | Foto: Martin Ramos

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