Regionalliga-News

Siegesserie geht gegen Babelsberg weiter

von Mitsch am Montag 22. Oktober 2018

Die Fussballer des FSV Union Fürstenwalde schwimmen in der Regionalliga Nordost weiter auf der Erfolgswelle. Sie gewannen beim 1:0 gegen den SV Babelsberg 03 ihr nunmehr fünftes Punktspiel in Folge und kletterten damit gleich um vier Ränge auf Tabellenplatz 10.

Der Jubel in der Bonava-Arena war am Sonntagnachmittag entsprechend groß – auf dem Feld und den Tribünen. „Solch eine Serie ist keine Selbstverständlichkeit, aber sie hat auch nichts Unheimliches. Wir müssen uns das immer wieder neu erarbeiten, und das machen die Jungs auch im Training. Glückwunsch an die Mannschaft für diesen fünften Sieg in Folge“, freute sich Trainer André Meyer – und trat zugleich auf die Euphoriebremse: „Wir wissen dies einzuordnen. Irgendwann wird die Serie reißen, aber wir hoffen natürlich, dass das nicht so bald passiert.“

Ganz nach dem Motto „nicht schön, aber erfolgreich“ (Meyer) haben sich die Gastgeber diesen neuerlichen Sieg – es war der dritte in der Bonava-Arena – hart erarbeiten müssen. Sie spielten forsch nach vorn und hatten mit einem Schuss von Trainer-Bruder Ben Meyer in der dritten Minute die erste Offensivaktion. Beide Mannschaften zeigten sich noch recht nervös, wobei die Gäste in der elften Minute mit dem Lattenknaller ihres Torjägers Tom Nattermann (bereits acht Saisontreffer) aus etwa neun Metern die größte Chance hatten.

Dann waren die Unioner noch zwei-, dreimal am Drücker: Ein Schuss von Nils Stettin ging knapp drüber (23.), Ingo Wunderlich bugsierte eine Minute später den Ball aus Nahdistanz ins Tor – allerdings mit der Hand, was ihm eine Gelbe Karte einbrachte. Cihan Kahraman versuchte es von der linken Strafraumgrenze mit einem Schlenzer in Richtung rechter Dreiangel, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei.

Mit zwei Wechseln zu Beginn der zweiten Halbzeit brachten die Babelsberger mehr Schwung in ihr Spiel. Doch die erste gute Möglichkeit hatten wieder die Unioner. Nach Meyer-Flanke ging die Direktabnahme von Luca Schulz ans Außennetz. Beide Teams versuchten sich mit Schüssen, wobei einmal Union-Keeper Paul Büchel gegen Manuel Hoffmann parierte (71.). Danach holte Gäste-Torwart Marvin Gladrow einen Freistoß von Martin Zurawsky aus dem Dreiangel (74.). Doch nur eine Minute später war der Keeper machtlos: Eine Zurawsky-Ecke leitete Kahraman im Strafraum weiter auf Lukas Stagge, der aus Nahdistanz den entscheidenden Treffer erzielte.

Das war auch eine emotionale Szene für Union-Trainer Meyer, der Stagge für Bujar Sejdija (Leistenprobleme) bereits in der 19. Minute eingewechselt hatte. „Lukas hatte nach Verletzung zuletzt nicht viel Einsatzzeiten und macht das Tor – prima“, freute sich der Coach. „Und das zeichnet die Mannschaft aus: Jeder ist da, wenn er gebraucht wird“, fügte der Trainer hinzu. Er sieht momentan auch das Glück auf der Seite seines jungen Teams, das es zu Saisonbeginn noch nicht hatte.

Dennoch war es trotz einiger Fehlpässe im Spiel nach vorn ein verdienter Sieg der Fürstenwalde. Das sah auch Babelsbergs Trainer Almedin Civa so: „In der ersten Halbzeit hat der Gegner gepresst und Druck gemacht, ist mit viel Selbstvertrauen aufgetreten. Ich hätte am liebsten fünf, sechs Spieler meiner Mannschaft ausgewechselt. Das war zu wenig.“ Im zweiten Abschnitt sei es ausgeglichen gewesen.

Übrigens hatte Union-Coach Meyer über eine Auswechslung von Torwart Büchel nachgedacht. „Er wurde von einer Biene gestochen und hat nicht mehr viel gesehen, aber dann doch durchgehalten.“ Ben Meyer musste derweil ausgewechselt werden, weil ein Zeh aus dem Gelenk gesprungen war.

1. Männer: Paul Büchel – Ingo Wunderlich, Burim Halili, Filip Krstic, Ben Florian Meyer (61. Niklas Thiel) – Bujar Sejdija (19. Lukas Stagge) – Cihan Kahraman, Martin Zurawsky – Gian Luca Schulz, Andor Jozsef Bolyki (79. Peter Köster) – Nils Wilko Stettin

Babelsberg: Marvin Gladrow – Masami Okada (46. Manuel Hoffmann), Franko Uzelac, Leonard Koch, Philip Saalbach – Farid Abderrahmane, Lukas Wilton – Tobias Dombrowa (46. Lionel Salla), David Danko – Tom Nattermann, Ahmet Sagat (57. Pieter-Marvon Wolf)

Zuschauer: 543

Schiedsrichter: Rasmus Jessen (Berlin)

Text: Roland Hanke (Märkische Oderzeitung) | Foto: Martin Ramos

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