Regionalliga-News

Wespenstich in den Arm gut verdaut

von Mitsch am Freitag 26. Oktober 2018

Kann der FSV Union Fürstenwalde sogar das halbe Dutzend vollmachen? Fünf Siege in Folge stehen für den Regionalligisten zu Buche, der am Samstag beim BFC Dynamo antritt. Anstoß ist um 13.30 Uhr im Jahnsportpark.

Beide Mannschaften haben nach einem überaus schwachen Saisonstart in die Spur gefunden. BFC-Trainer René Rydlewicz hatte seinen Spielern nach drei Zu-null-Niederlagen am Stück im August sogar öffentlich die Regionalliga-Tauglichkeit abgesprochen, was offensichtlich deren Ehrgeiz angestachelt hat: Die Berliner rangieren mittlerweile auf Platz 8, siegten zuletzt 6:0 beim Bischofswerdaer FV.

Noch steiler allerdings zeigt die Erfolgskurve der Fürstenwalder nach oben: Das 1:0 gegen den SV Babelsberg 03 war der fünfte Dreier nacheinander, die Spreestädter sind also ohne Zweifel die Mannschaft der Stunde in der Nordost-Staffel der 4. Liga.

Warum das so ist, versucht Paul Büchel zu erklären: „Wir haben es geschafft, die einfachen Fehler abzustellen, stehen hinten jetzt deutlich stabiler, und das ist die halbe Miete“, sagt der Torhüter, der vom Liga-Rivalen VfB Germania Halberstadt kam.

Der mittlerweile 24-jährige Woltersdorfer war schon mit 15 vom 1. FC Union Berlin zum VfL Wolfsburg gewechselt, stand später drei Jahre für den FC Rot-Weiß Erfurt II in der NOFV-Oberliga Süd zwischen den Pfosten. „Ich wollte wieder zurück nach Hause, aber weiter Regionalliga spielen. Da hat das mit Fürstenwalde natürlich super gepasst“, sagt der Schlussmann, der mit seiner Freundin in Treptow wohnt.

Das Spiel gegen die Babelsberger wird Paul Büchel übrigens so schnell nicht vergessen: Etwa in der 20. Minute wurde er von einer Wespe in den Unterarm gestochen. „Nicht ins Gesicht“, wie er ausdrücklich betont. „Aber es war auch so ziemlich heftig. Der Stich ist mächtig angeschwollen, mir wurde auch ein bisschen schwindelig. Zum Glück hatte ich keine allergische Reaktion.“ Noch während der ersten Halbzeit bekam der Keeper von Physiotherapeut Denis Hasenbek eine Tablette sowie Eis zum Kühlen.

In der Pause fragte Trainer André Meyer, ob er weitermachen könne. Büchel bejahte, „wir waren danach im Spiel aber immer in Kontakt. Es hat mich natürlich besonders gefreut, dass wir unter diesen Umständen die Null gehalten haben.“ Der freie Montag hat ihm gut getan, einem Einsatz am Samstag steht nichts im Wege.

Text: Kai Beißer (Märkische Oderzeitung) | Foto: Martin Ramos

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