Regionalliga-News

Wie war die Stimmung in der Kabine?

von Mitsch am Mittwoch 12. Dezember 2018

Das letzte Spiel des Jahres war ein besonders spektakuläres: Beim Tabellenzweiten Berliner AK machte Regionalligist FSV Union Fürstenwalde in den letzten zehn Minuten aus dem 1:4 noch ein 4:4. Kai Beißer sprach mit Kapitän Filip Krstic über das Spektakel.

Filip, Sie haben in ihrem Fussballerleben ja schon einiges mitgemacht, aber können Sie sich an eine solche Aufholjagd erinnern?
Ehrlich gesagt, nein. Jedenfalls nicht nach solch einem klaren Rückstand. Das war schon ziemlich besonders. Hut ab vor der Moral unserer jungen Mannschaft.

Was ging ihnen beim Gegentreffer zum 1:4 durch den Kopf? Da waren noch gut 20 Minuten zu spielen.
Ich dachte, heute soll es nicht sein. Es gibt so Tage, da scheint beim Gegner alles zu klappen und bei dir nichts. Ich gebe eigentlich nie auf, aber da habe schon gedacht: Hoffentlich gehen wir jetzt nicht komplett unter. Innerlich habe ich aber schon gehofft, dass uns vielleicht noch ein Tor gelingt.

Kommt Ihnen in einer solchen Situation als Kapitän eine besondere Rolle zu?
Na ja, ich habe gemerkt, dass einige Spieler zunehmend verunsichert waren. Aber ich hatte ja selbst nicht mehr viel Hoffnung. Nach dem 2:4 habe ich dann gesagt: Los, wir gehen jetzt noch mal drauf, pressen ganz hoch, egal, ob wir noch ein weiteres Tor kassieren.

Ging da noch mal ein Ruck durch die Mannschaft?
Ja, man hat gemerkt, wir kriegen die zweite Luft, während die Berliner immer unruhiger wurden. Und spätestens beim 3:4 haben dann natürlich alle wieder dran geglaubt, dass da noch was geht.

Wie war die Stimmung hinterher in der Kabine?
Wir waren alle ganz schön fertig. Aber als der Trainer verkündet hat, dass er statt des ursprünglichen geplanten Beginns der Vorbereitung auf die Rückrunde ab dem 3. Januar noch drei freie Tage drauf packt, wurde es noch mal richtig laut. Am Montag waren wir als Mannschaft dann noch zusammen zum Weihnachts-Brunch in einem Café am Alexanderplatz.

Und wie sieht die Weihnachtspause des Familienvaters Filip Krstic aus?
Am Samstag geht es nach Belek, da machen wir Urlaub in einem Kinderhotel. Die Feiertage und den Jahreswechsel verbringen wir dann wie fast immer bei der Familie in München.

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