Regionalliga-News

Video und Handball am Abend

von Mitsch am Samstag 26. Januar 2019

Regionalligist FSV Union Fürstenwalde hat das erste Testspiel im Rahmen seines Kurz-Trainingslagers am Freitag beim Zweitbundesligisten FC Erzgebirge Aue mit 0:2 (0:1) verloren. Am Abend verfolgte die Mannschaft gemeinsam das Halbfinale bei der Handball-Weltmeisterschaft zwischen Deutschland und Norwegen.

Es liegt ordentlich Schnee, der Winter hat das Erzgebirge im Griff. Die Bedingungen für die Partie zwischen dem Tabellen- zwölften der 2. Bundesliga und dem Elften der Nordost-Staffel aus Liga 4 waren dennoch sehr ordentlich. Nur wenige Minusgrade und ein schneefreier, weil beheizter Nebenplatz ließen ein durchaus ansehnliches Spiel zu. Am Ende setzte sich der Gastgeber standesgemäß durch, als zweifacher Torschütze wurde der aserbaidschanische Nationalstürmer Dimitrij Nazarov geführt (24., 48.).

Für die Trainer beider Mannschaften war es eine ganz spezielle Begegnung, ist doch Daniel (39), seit Saisonbeginn Verantwortlicher auf der Auer Bank, der ältere Bruder von André Meyer (35), der zeitgleich seinen Posten bei den Spreestädter antrat. Damit nicht genug ist der Dritte und Jüngste im Bunde, der 20-jährige Ben Florian, mit 15 Einsätzen, vier Toren und zwei Assists auf der linken Seite zum Stammspieler beim FSV Union avanciert. Natürlich durfte ein Familienfoto vor dem Anpfiff nicht fehlen.

Das Spiel selbst verlief in den erwarteten Bahnen. Auch wenn bei den Gastgebern einige Akteure aus der ersten Reihe nicht dabei waren, „hat man natürlich den Unterschied zur zweiten Liga gemerkt: Die Entscheidungs- und Handlungsschnelligkeit ist dann doch noch mal eine andere. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten wir da in einigen Situationen unsere Probleme, die Intensität war um einiges höher als bei einer normalen Trainingseinheit“, analysierte der Fürstenwalder Coach. „Trotzdem haben wir ganz gut mitgespielt, uns auch etliche Torchancen erarbeitet und gemerkt, dass wir uns nicht zu verstecken brauchen.“

Geärgert haben André Meyer aber die beiden Gegentreffer: „Beim ersten haben wir bei eigenem Angriff nach einem vermeintlichen Foul aufgehört zu spielen. Es kam aber kein Pfiff, und auf der anderen Seite fiel dann das Tor. Und das 0:2 war eher quasi ein Eigentor, weil Ingo Wunderlich beim Rettungsversuch eher den auf der Linie stehenden Nazarov angeschossen hat.“

Das alles hat der Trainer beim abendlichen Videostudium noch mal deutlich gemacht, bevor die Mannschaft gemeinsam das Halbfinale der Handball-WM verfolgte. Begonnen hatte der Tag mit einer kurzen Lauf- sowie einer Mobilitätseinheit, am Donnerstag hatten die Fürstenwalder nach einem Hallentraining in Aue am Abend noch die Geräte im Kraftraum ihrer Unterkunft am Filzteich in Schneeberg traktiert.

Am Samstag stand ein weiteres Testspiel beim FC Lößnitz, Tabellendritter der Sachsenliga an (abgesagt), ehe es zurück nach Brandenburg ging. „Leider gibt es hier keinen schneefreien Platz, den wir zum trainieren nutzen konnten. So geht es eben dann am Montag zu Hause weiter“, sagt André Meyer. „Wichtig war aber, dass wir mal ein paar Tage rausgekommen sind, die Jungs in einer anderen Umgebung und entspannter Atmosphäre noch mehr als Team zusammengefunden haben.“

Foto: Kai Beißer (Märkische Oderzeitung) | Foto: Martin Ramos

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