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2. Männer kann gegen Briesen zum zehnten Mal in Folge kein Sieg holen

von Mitsch am Montag 25. März 2019

„Und ewig grüßt das Murmeltier“ – der Titel des populären Films mit US-Schauspiel-Star Bill Murray passt auch auf die Duelle des FSV Union Fürstenwalde II gegen den FV Blau-Weiß Briesen in der Landesliga Süd. Denn im zehnten Derby in Folge verpassten die Spreestädter am Sonnabend beim 0:2 (0:0) einen Sieg. Den letzten hatte es mit einem Heim-2:1 am 14. Juni 2014 gegeben, es folgten acht Niederlagen und zwei Unentschieden. In der aktuellen Saison war es zudem die vierte Schlappe in Folge für den FSV Union II in der fünften Rückrunden-Partie.

„Es ist schwer für die junge Mannschaft. Doch wir lassen uns nicht beirren und werden Woche für Woche weiter hart arbeiten“, sagt Christian Mlynarczyk. Der Spielertrainer der Fürstenwalder, der wegen einer Verletzung am linken Knie selbst nicht mitwirken konnte und mit Manschette von der Seitenlinie dirigierte, sah unter anderem, dass sein Team den letzten Pass oft nicht an den Mann brachte und deshalb auch kaum große Torchancen kreieren konnte.

Nicht viel besser lief es bei den Briesenern, allerdings hatten diese bereits in die 3. Minute die Möglichkeit zur Führung, als Kevin Schübler rund sieben Meter rechts vorm Tor knapp am linken Pfosten vorbei schoss. „Hätte Kevin das Ding gemacht, wäre das Spiel offener verlaufen“, sagte Blau-Weiß-Trainer Ronny Pesch. So blieb es in der ersten Halbzeit eine Partie, in der beide Mannschaften die spielerische Lösung mit recht flottem Tempo suchten, es aber kaum weitere gefährliche Torraumszenen gab. Zweikämpfe im Mittelfeld bestimmten das Geschehen.

Die Gastgeber agierten mit einer Dreier-Abwehrkette, Enrico Below spielte wieder im Dreier-Sturm. Der Kapitän der Domstädter wurde meist gedoppelt: von Briesens sonst weit offensieveren Spielführer Mathias Klein auf der Sechserposition und Innenverteidiger Philipp Sellmann.

Letzter musste nach einem Zweikampf mit Joao Marcos Dangla Cortez, bei dem beide mit den Köpfen zusammenknallten, stark blutend auf dem Spielfeld behandelt und anschließend mit Nasenbruch per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden (35.). Die Einheimischen, die zuvor schon einige Schüsse abgegeben hatten, die aber Briesens Schlussmann Kevin Schulz vor keine größeren Probleme stellten, machten jetzt noch mal Druck, doch es blieb bis zur Pause beim torlosen Remis.

In der zweiten Halbzeit versuchten es die Gäste mit neuer Energie. Und dies sollte sich nach gut einer Stunde Spielzeit auszahlen. Nach Klein-Flanke von der rechten Strafraumgrenze köpfte Dennis Lucke freistehend aus sieben Metern zur Führung ein, wobei die Unioner zuvor ein Briesener Handspiel moniert hatten. Sechs Minuten später parierte FSV-Keeper Sebastian Drömert einen Schuss von Emilio Schön.

Dann versuchten die Gastgeber noch mal alles, um den Ausglelich zu erzielen. Der wäre auch fast gelungen, doch nach einem Freistoß verzog Dangla Cortez aus Nahdistanz (74.). Die Briesener störten jetzt früh und hofften auf Konter. Und ein solcher führte in der zweiten Minute der Nachspielzeit schließlich auch zum Erfolg. Kapitän Klein erkämpfte sich den Ball und bediente Toni Moritz, der aus etwa 13 Meter Torentfernung zum Endstand traf.

„Das haben die Jungs gut gemacht. Wir waren in der zweiten Halbzeit kaltschnäuziger“, freute sich Trainer Pesch. „Dieser Dreier ist auch ganz wichtig fürs Selbstvertrauen.“ Übrigens: Es war nach dem 4:1 bei Schlusslicht Blau-Weiß Vetschau und dem 3:1 bei Frankonia Wernsdorf der dritte Auswärtssieg der Odervorländer in Folge.

2. Männer: Sebastian Drömert – Tim Gessing, Stephane Pharel Iyaba, Erik Steinmetz – Nisarahmad Nikzad, Niklas Kosch, Mohammad Bayat, Romeo Bezill – Joao Marcos Dangla Cortez, Maximilian Naebert (81. Alilou Fadigo Savadogo), Enrico Below

Briesen: Kevin Schulz – Martin Zeume, Rocco Zalenga, Philipp Sellmann (35. Toni Moritz), Emilio Schön – Björn Zickerow, Mathias Klein – Tino Gottschalk, Dennis Lucke – Jakob Naskrenski (73. Stefan Vrazilov), Kevin Schübler (88. Danilo Ballhorn)

Zuschauer: 96

Schiedsrichter: Sven Hennig (Schwerzko)

Text: Roland Hanke (Märkische Oderzeitung) | Foto: Martin Ramos

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