Regionalliga-News

Klasse Auftritt nur mit einem Punkt belohnt

von Mitsch am Montag 01. April 2019

Ein vor allem in der ersten Halbzeit ganz starker Auftritt des FSV Union Fürstenwalde im Auswärtsspiel der Regionalliga Nordost beim FC Viktoria Berlin ist nur mit einem Punkt belohnt worden. 2:2 endete die Partie im Stadion Lichterfelde. Den Ausgleich für die Gäste erzielte Bujar Sejdija, schon im Hinspiel beim 1:0 Schütze des Fürstenwalder Siegtreffers, sechs Minuten vor dem Abpfiff.

Vor der Pause hatte sich der FSV Union teils beste Tormöglichkeiten fast im zweistelligen Bereich erarbeitet und seinerseits hinten nichts zugelassen. Insofern war der eine Treffer, von Tim Häußler nach einem schönen Diagonalball von Peter Köster erzielt, eindeutig zu wenig. Der 21-Jährige, erst in der Winterpause vom Liga-Rivalen FSV Wacker Nordhausen gekommen, traf im sechsten Spiel erstmals für die Domstädter. André Meyer lässt den gelernten Verteidiger auf der linken Seite spielen, wo er sich die Aufgaben wechselweise mit Trainer-Bruder Ben teilt.

Der Coach hatte einige taktisch bedingte personelle Veränderungen vorgenommen. „Das hat in der ersten Halbzeit alles super funktioniert. Wir hätten eben nur höher führen müssen“, haderte der 35-Jährige mit dem zu knappen Vorsprung. Nach dem Wechsel hätten die Gäste die Führung aber ausbauen können, wenn der Finne Kimmo Hovi nach einem Pass in die Tiefe nicht von Schiedsrichter Christian Allwardt zurückgepfiffen worden wäre. „Das kann aber niemals Abseits gewesen sein“, beschwor Meyer. „Der Schiri hat in der zweiten Halbzeit seine Linie komplett verlassen und einige sehr unglückliche Entscheidungen getroffen.“

Mit den beiden Berliner Toren hatte dies allerdings nichts zu tun. Aus dem Gewusel nach einer Ecke traf Nick Scharkowski in einer Art Pingpong zum 1:1, acht Minuten später köpfte Patrick Kapp nach einem langen Ball zur Viktoria-Führung ein. Die Gastgeber waren jetzt besser, präsenter, spielten ihre individuelle Klasse aus. Aber die Fürstenwalder blieben positiv, kamen zurück. Und wurden durch den späten Ausgleich von Sejdija belohnt, der nach einem quergelegten Freistoß aus rund 20 Metern zentraler Position sehenswert traf. „Klasse, wie die Mannschaft Moral bewiesen hat. Vom Ergebnis bin ich trotzdem enttäuscht, das waren nach dieser Leistung definitiv zwei Punkte zu wenig“, sagte André Meyer, der übrigens die tolle Unterstützung durch etliche mitgereiste Fans hervorhob. „Auch im Namen der Mannschaft danke dafür.“

Viktoria: Stephan Flauder – Marcus Hoffmann, Tobias Gunte, Marco Schikora – Patrick Wolfgang Kapp, Cimo Röcker – Ugurcan Yilmaz (46. Benya Solomon Junge-Abiol), Daniel Kaiser, Timo Gebhart, Timur Gayret (80. Rafael Brand) – Nick Amartey Scharkowski (85. Batikan Yilmaz)

1. Männer: Paul Büchel – Peter Köster, Burim Halili, Filip Krstic – Ingo Wunderlich, Bujar Sejdija, Lukas Stagge (69. Martin Zurawksy), Ben Florian Meyer (77. Nils Stettin) – Gian Luca Schulz (63. Andor Bolyki), Kimmo Markku Hovi, Tim Häußler

Zuschauer: 366

Schiedsrichter: Christian Allwardt (Kritzmow)

Text: Kai Beißer (Märkische Oderzeitung) | Foto: Martin Ramos

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