Regionalliga-News

Ein Auswärtspunkt zum Saisonstart

von Mitsch am Montag 29. Juli 2019

Regionalligist FSV Union Fürstenwalde verdient sich ein 1:1 beim ZFC Meuselwitz. Kimmo Hovi erzielt das erste Tor für die Gäste. Bereits am Mittwoch geht es mit dem Heimspiel gegen den Berliner AK weiter.

Die Punkteteilung zum Start in die mittlerweile vierte Regionalliga-Saison geht durchaus in Ordnung, auch wenn die Gäste am Ende mehr und bessere Möglichkeiten zum Siegtreffer hatten. „Aber wir können mit dem einen Auswärtspunkt leben. Hier werden sich noch ganz andere Mannschaften schwer tun“, sagte Sven Baethge, Geschäftsführer Sport beim FSV Union. Ähnlich klang es nach dem Abpfiff in der Bluechip-Arena bei Trainer Matthias Maucksch: „Im Vorfeld wäre ich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. Es war hier aber sogar mehr drin, allerdings mussten wir nicht nur gegen die Meuselwitzer, sondern auch gegen einige seltsame Schiedsrichterentscheidungen anspielen.“

Das Debüt der Fürstenwalder in der 4. Liga am 31. Juli 2016 war gründlich daneben gegangen: Mit 0:5 kam der von Achim Hollerieth trainierte Aufsteiger damals beim BFC Dynamo unter die Räder. Ein Jahr später gelang unter Maucksch daheim ein 2:2 gegen den Berliner AK. Vor zwölf Monaten schließlich starteten die Domstädter mit André Meyer und einem achtbaren 2:3 beim späteren Meister Chemnitzer FC.

Bei den Gastgebern war in der 90. Minute Kimmo Hovi für Siegtorschütze Dejan Bozic eingewechselt worden. Der 25-jährige Finne traf im Laufe der Hinrunde in zehn Spielen für den CFC ein einziges Mal, nach der Winterpause und seinem Wechsel an die Spree bei 14 Einsätzen überhaupt nicht. Diesmal indes dauerte es nur gut 20 Minuten bis zu seinem ersten Saisontor. Paul Maurer hatte eine Ecke auf den langen Pfosten geschlagen, wo Hovi den Ball einköpfte.

Die Führung war nicht unverdient, denn von den Meuselwitzern kam in der ersten Halbzeit kaum etwas. Bis in die Nachspielzeit: Da übersah Schiedsrichter Max Burda eine klare Abseitsstellung der Einheimischen, der Angriff lief weiter, es kam im Strafraum zu einem Pressschlag von Gäste-Kapitän Ingo Wunderlich mit Fabian Stenzel, den der Unparteiische als Elfmeter wertete, und Stenzel selbst verwandelte zum Ausgleich. Noch auf dem Weg in die Kabine war der Fürstenwalder ob dieser Entscheidung kaum zu beruhigen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es bei hochsommerlichen Bedingungen – eine Trinkpause gewährte Burda den Akteuren dennoch nicht – eine intensive, umkämpfte Partie mit vielen Zweikämpfen und Nicklichkeiten und daraus resultierenden Freistößen. Einen solchen drehte Stenzel von halb rechts gefährlich um die Mauer, jedoch auch knapp am Tordreieck vorbei (51.).

In der Folge waren die Fürstenwalder aber der erneuten Führung deutlich näher. Nach einem Konter kam Darryl Geurts zum Schuss, wurde aber abgeblockt (62.). Als der eingewechselte Kemal Atici abzog, rutschte Hovi in den Ball, aber ZFC-Keeper Chris Kroner parierte glänzend (68.). Und bei einem Geurts-Knaller bekam der 27-jährige Schlussmann gerade so die Fäuste nach oben (80.). Die ganz große Möglichkeit zum Dreier hatte schließlich Nils Stettin, der aus weniger als zehn Metern am Meuselwitzer Torhüter scheiterte (87.). „Ja, da hätten wir allen Umständen zum Trotz die beste Antwort geben können“, trauerte Maucksch ein wenig dem möglichen Siegtreffer hinterher. Insgesamt war der Trainer mit dem kompakten Auftritt seiner Mannschaft aber zufrieden, „auch wenn natürlich noch ordentlich Luft nach oben ist“.

Text: Kai Beißer (Märkische Oderzeitung) | Foto: Martin Ramos

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