Regionalliga-News

Anfang verschlafen – keine Punkte gegen den BAK

von Mitsch am Mittwoch 31. Juli 2019

Im zweiten Saisonspiel des FSV Union Fürstenwalde in der Regionalliga Nordost gab es eine 0:2 (0:2) Niederlage gegen den Staffelfavoriten Berliner AK 07.

Kaum angepfiffen, zappelte der Ball schon im Netz der Fürstenwalder. Auf dem linken Außenflügel kam die Flanke zu Pierre Merkel, der per Kopf zu Abu Bakarr Kargbo verlängerte und dieser freistehend einschießen konnte (3.). Es wirkte in der Defensive alles etwas träge beim FSV und der zweite Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Ecke stand Shawn Kauter völlig frei und köpfte den Ball ins Netz (12.). Zwei Tiefschlafphasen brachten die Unioner ins Hintertreffen.

Doch so richtig wach wurden sie trotzdem nicht. Zwar blieb die Hintermannschaft, bis auf die Großchance von Kargbo (28., freistehend noch geblockt), weitestgehend stabil, aber auf Chancen der eigenen Seite wartete man vergebens. Bis auf zwei Versuchen durch Kimmo Hovi (20., über das Tor) und Patrick Brendel (37., Kopfball daneben) kam nichts nach vorne und es ging mit einem 0:2 in die Kabine.

Die Wände in der Kabine des FSV wackelten in der Halbzeit und die grünen Fürstenwalder waren in der zweiten Hälfte wie ausgewechselt. Die Defensive stand und nach vorne wurden viel mehr Chancen kreiert. Nils Stettin brauchte aus guter Distanz zu lange (52.) und köpfte zwei Mal knapp daneben (54., 73.). Auch Abschlüsse von Ingo Wunderlich und Paul Maurer (81.) kamen nicht im Tor des BAK unter. So blieb es beim 0:2 gegen die ambitionierten Berliner.

Fürstenwalde-Trainer Matthias Maucksch: „Mit zwei Schlafeinlagen liegen wir schnell zurück. Gerade für das Team war es dann Ernüchterung pur. Da wollten wir in Halbzeit zwei nachjustieren, was stellenweise auch besser ausgesehen hat. Wir waren gewillt Fussball zu spielen und haben versucht Torchancen raus zu spielen, wo wir gehofft hatten mit einem Treffer den BAK dann nochmal zu verunsichern, sie haben es aber sehr routiniert zu Ende gebracht. Was mich stört ist, dass das Team gewisse Vorgaben bekommt, die dann innerhalb von 20 Minuten nicht beherzigt werden. So hat man dann auch keine Chance gegen den BAK zu gewinnen.“

Berliner AK-Trainer Ersan Parlatan: „Wir sind sehr glücklich und zufrieden mit dem Erfolg, weil man weiß, dass die Spiele in Fürstenwalde immer eng und schwierig sind. Wir haben eine sehr souveräne Leistung gezeigt, auch wenn über 90 Minuten nicht alles glänzend war. Dennoch haben wir so gespielt, wie man spielen muss, um als Sieger vom Platz zu gehen. Es war ein verdienter Sieg, wo wir auch Qualität gezeigt haben.“

1. Männer: David Richter – Ingo Wunderlich, Peter Köster, Patrick Brendel, Tim Häußler – Kimmo Hovi (46. Paul Maurer), Lukas Stagge, Mateusz Ciapa (78. Hendrik Kuhnhold), Darryl Geurts – Nils Stettin, Kemal Atici

Berliner AK: Pascal Kühn – Marcus Mlynikowski, Arthur Ekallé, Justin Gerlach, Tom Oschmann, Shawn Kauter, Niklas Brandt, Alexander Siebeck, Yusuf Coban (88. Kay Michel), Pierre Merkel (76. Pirre Merkel), Abu Bakarr Kargbo

Tore: 0:1 Abu Bakarr Kargbo (3.), 0:2 Shawn Kauter (12.)

Zuschauer: 499

Gelbe-Rote Karten: Peter Köster (75./Foulspiel) / –

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