Regionalliga-News

Keine Punkte gegen Nordhausen

von Mitsch am Sonntag 18. August 2019

Auch im vierten Regionalliga-Spiel gelang dem FSV Union Fürstenwalde kein Dreier. Gegen den FSV Wacker 90 Nordhausen hieß es am Ende 1:2 (0:1).

Das Spiel begann recht offen mit Chancen auf beiden Seiten. Den Schuss von Jan Löhmannsröben hielt David Richter (5.) und Lucas Scholl‘ Freistoß ging knapp daneben (8.). Auf der Unioner Seite schossen Mateusz Ciapa (6.) und Paul Maurer (8.) über das Tor. Die Führungschance hatte Nils Pichinot auf dem Fuß, doch aus Nahdistanz scheiterte er an Richter (15.).

Das Spiel ging flott weiter, doch die großen Chancen blieben aus. Lukas Stagge (23.) und Darryl Geurts (39., 40.) für Union und Löhmannsröben (28.), Christoph Göbel (36.) und Lucas Stauffer (45.) für Nordhausen konnten nicht für die gewünschte Gefahr sorgen. Doch mit dem Halbzeitpfiff gingen die Thüringer in Führung. Eine Scholl-Ecke köpfte Löhmannsröben ein (45.+2).

Auch in der zweiten Halbzeit spielten beide Teams munter nach vorne und die letzten 30 Minuten wurden die spannendsten im Spiel. Denn die eingewechselten Kimmo Hovi und Nils Stettin brachten den gewünschten Schwung rein für den FSV Union. So hatte Paul Maurer die größte Ausgleichschance, traf den Ball vor dem leeren Tor aber nicht richtig (70.). Auf der Gegenseite kurz vorher die selbe Chance für Kammlott, der das Spielgerät über das Tor beförderte (67.).

Doch Wacker blieb offensiv gefährlich und erhöhte durch Nils Pichinot auf 2:0. Die Flanke auf den langen Pfosten legte Kammlott per Kopf quer zu Pichinot, der nur einköpften brauchte (76.). Die Fürstenwalder stellten den Abstand schnell wieder her. Tim Häußler bediente Nils Stettin, der per Kopf das 1:2 markierte (78.). Doch es wurde nichts mit dem Ausgleich, auch weil Nordhausen mit allem verteidigte was sie hatten. Kurz vor dem Abpfiff hatte Kammlott dann nochmal eine riesen Gelegenheit zu erhöhen, doch setzte den Ball an die Latte (90.+2).

Fürstenwalde-Trainer Matthias Maucksch: „Die Art und Weise wie wir das Spiel beginnen, gefiel mir nicht. Wir wollten eine gewisse Mentalität und Männlichkeit ins Spiel bringen, haben aber manchmal wie eine Jugendmannschaft agiert. Die Giftigkeit in den Zweikämpfen hat gefehlt und haben die entscheidenden Duelle um den Ball verloren. Trotzdem war es möglich einen Punkt zu holen.“

Nordhausen-Trainer Heiko Scholz: „Wie immer ist es nicht einfach hier zu gewinnen, weil eine besondere Atmosphäre herrscht und die Mannschaft immer sehr gut eingestellt ist. Wir haben uns schwer getan, haben vom fussballerischen mehr in die Waagschale gelegt und hinten wenig zugelassen, bis auf die Endphase. Dennoch bin ich absolut zufrieden.“

1. Männer: David Richter – Hendrik Kuhnhold (62. Nils Stettin), Peter Köster Patrick Brendel, Tim Häußler – Niklas Thiel, Mateusz Ciapa – Paul Maurer, Lukas Stagge, Darryl Geurts – Kemal Atici (62. Kimmo Hovi)

Nordhausen: Jan Glinker – Lucas Stauffer, Maurice Pluntke, Florian Esdorf, Christoph Göbel – Jan Löhmannsröben, Tobias Becker – Sebastian Heidinger (65. Florian Beil), Carsten Kammlott, Lucas Scholl (80. Gino Dörnte) – Nils Pichinot (81. Jan Müller)

Tore: 0:1 Jan Löhmannsröben (45.+2), 0:2 Nils Pichinot (76.), 1:2 Nils Stettin (78.)

Zuschauer: 403

Schiedsrichter: Robert Wessel (Berlin)

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