Regionalliga-News

Maximale Ausbeute

von Mitsch am Montag 02. September 2019

Der FSV Union Fürstenwalde gewinnt auch das dritte Spiel der englischen Woche in der Regionalliga Nordost und klettert auf einen einstelligen Tabellenplatz. Das 3:0 beim Bischofswerdaer FV ist der zweite deutliche Auswärtssieg binnen vier Tagen.

Zwei Tage hat Matthias Maucksch der Mannschaft freigegeben, er selbst fuhr nach dem dritten Sieg in Folge die 40 Kilometer nach Hause nach Dresden. „Wir sehen uns erst am Dienstag wieder. Das war eine anstrengende, aber auch sehr ordentliche Woche“, sagte der Trainer und meinte damit die neun Zähler am Stück, die den FSV Union nach zuvor drei Niederlagen in Folge immerhin auf Rang 6 der Regionalliga-Tabelle spülten.

Aber Maucksch wäre eben nicht Maucksch, wenn er trotz des erneut klaren Auswärtsdreiers nicht doch einiges zu kritisieren fände. „Wenn wir von Beginn an noch konzentrierter zu Werke gehen, hätten wir schon früher für klare Verhältnisse sorgen können. Bei rund 38 Grad auf dem Platz würde dann manches leichter“, sagte der 50-Jährige. „So aber lassen wir den Gegner lange am Leben, kann der beim 0:1 zur Halbzeit noch hoffen.“

Den Treffer hatte Kimmo Hovi erzielt, der eine gut getimte Flanke von Tim Häußler mit der Brust annahm und mit links vollendete. Nils Stettin war zuvor nach einer ähnlichen Aktion in aussichtsreicher Position am ehemaligen Fürstenwalder Schlussmann Oliver Birnbaum gescheitert (13.). Nach dem Wechsel waren dann erneut der Finne Hovi nach Vorarbeit von Gian Luca Schulz sowie Darryl Geurts erfolgreich, der nach einem Tänzchen im Strafraum für den Endstand und den entsprechenden Jubel sorgte. Hovi, der bei allen drei Siegen sein Tor gemacht hatte, bekam ein Extra-Lob von Maucksch. „Er trifft nicht etwa mit Dusel, sondern hat sich das Selbstvertrauen eines Torjägers mit harter Arbeit zurückgeholt.“

Aber nicht nur, dass den Spreestädtern nach dem 1:0-Heimsieg gegen den SV Babelsberg 03 und dem 4:1 bei Chemie Leipzig die maximale Punktausbeute in der englischen Woche gelang – die Mannschaft spielte auch zum zweiten Mal zu null, was dem Trainer mindestens genauso wichtig war. „Man hat gesehen, dass jeder bereit war, auch in der Defensive alles zu geben.“

Bischofswerda: Oliver Birnbaum – Tobias Heppner, Alexander Mattern, Daniel Maresch, Tim Kießling – Tommy Klotke, Tim Cellarius (74. Rudolf Sanin), Oliver Merkel – Hannes Graf (74. Jonas Mack), Paul Roger Henschke (52. Luiz-Miguel Schack), Frank Zille

1. Männer: David Richter – Peter Köster, Tim Häußler, Ingo Wunderlich, Patrick Brendel – Gian Luca Schulz (62. Mateusz Ciapa), Lukas Stagge – Kemal Atici (78. Jason Rupp), Darryl Geurts – Nils Stettin (62. Paul Maurer), Kimmo Hovi

Zuschauer: 304

Schiedsrichter: Marko Wartmann (Großvargula)

Text: Kai Beißer (Märkische Oderzeitung) | Foto: Christoph Ulbricht (Spreebote)

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