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 Fürstenwalder Stadion-Überdachung bis August 2014

Fürstenwalde (MOZ) Noch steht sie nackt da – die Tribüne der S-OS Arena, Hauptplatz im Fürstenwalder Friesenstadion. Bis zum Start der Fußball-Saison 2014/15 möchte der Nutzer des Areals, Oberligist FSV Union Fürstenwalde, diese aber überdacht haben. Diese Zielsetzung gab der Klub jetzt bekannt.
Dann werden die Zuschauer auf den Traversen und den rund 500 Sitzplätzen vor Wind und Wetter geschützt sein. Zudem sollen vier Container für Imbiss, Fanartikel, Stadionsprecher und Presse eingebaut werden. Die vorgesehene Überdachung liegt bereits seit dem vergangenen Sommer auf dem benachbarten Hartplatz. Bis dahin hatte sie in der Alten Försterei des Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin ihre Dienste geleistet, ehe der Verein eine neue Haupttribüne baute.
Die Fürstenwalder Klubverantworlichen hatten das Dach erworben und beim Hochziehen ihres eigenen Stadions bereits vorausschauend geplant. “Unsere Haupttribüne ist wie die alte in der Alten Försterei 100 Meter lang. Das Dach passt genau von Eckfahne zu Eckfahne”, sagt Sven Baethge, Manager des FSV Union. Dass der Aufbau noch nicht passiert ist, hat auch finanzielle Gründe. “Wir müssen erst einmal die Kosten begleichen für den Abbau sowie den Transport und das Abladen, den zwei Fürstenwalder Unternehmen durchführten. Dann kann es weitergehen”, erklärt Baethge.
Die dafür aufgewandte Summe von 50 000 Euro sei im Juli mit Unterstützung von 15 bis 20 Sponsoren abbezahlt. Dann wird der Verein, der noch dreieinhalb Jahre lang ein 100 000-Euro-Darlehen der Stadt für Infrastrukturmaßnahmen auf dem Stadiongelände zu begleichen hat, einen modifizierten Bauantrag stellen. Modifiziert, weil der 1. FC Union beim Abriss miterworbene Stützpfeiler einfach kürzte. Deshalb hofft Baethge, dass im Sommer vielleicht ein zuschauerträchtiges Testspiel gegen die Berliner zustande kommt. Diese Einnahmen würden Resttilgung und Dach-Aufbau vereinfachen. Am Ende soll jedenfalls ein schmuckes Stadion entstehen. Dann könnte der Verein auch mittelfristig als sportliches Ziel die Regionalliga anpeilen.

Hier noch bei Union Berlin

Der Abbau

Ankunft in Fürstenwalde


 

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Stadionumbau 

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