1M: Sonniger Sonntag und hoffentlich viele Fans

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Der FSV Union Fürstenwalde müssen in der noch jungen Saison der Regionalliga Nordost am Sonntag, ab 13.30  Uhr, zum dritten Punktspiel innerhalb von acht Tagen ran. Und sie erwarten in der Bonava-Arena mit dem 1.  FC Lok Leipzig eine Mannschaft mit klangvollem Namen. >>>Weiterlesen

Im Rückspiel der vorigen Saison hatten die Fürstenwalder gegen den früheren DDR-Oberligist, der 77  Europapokalspiele bestritt und am 13. Mai 1987 im Finale des Pokalsieger-Cups in Athen 0:1 gegen Ajax Amsterdam verlor, daheim ein 0:0 erreicht.

„Wenn uns wieder etwas Ähnliches gelingt, wäre ich sicher nicht böse“, sagt Union-Trainer Matthias Maucksch. „Das war ein kampfbetontes Spiel – und das erwarte ich auch für den Sonntag.“ Der Fürstenwalder Coach hatte sich am Donnerstagabend die Partie von Lok Leipzig vor mehr als 3600 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion gegen den SV Babelsberg (0:0) angesehen und wichtige Erkenntnisse über die beiden nächsten Punktspiel-Gegner sammeln können.

„Lok hat viele gestandene Spieler, agiert sehr körperbetont und robust. Die Mannschaft hat eine große Qualität. Da müssen wir auch diesmal wieder versuchen, mit großer Mentalität und großem Kampfgeist dagegenzuhalten“, erklärt Matthias Maucksch.

Lok-Trainer Heiko Scholz, ein Freund von Maucksch aus gemeinsamen Ober- und Bundesliga-Zeiten bei Dynamo Dresden, und sein Team dürften somit heiß darauf sein, diesmal drei Punkte aus Fürstenwalde mitzunehmen. Und die traditionell vielen mitreisenden Fans dürften ihr Team lautstark anfeuern.

Letzteres wünschen sich Union-Trainer Maucksch und sein Mannschaft auch vom Fürstenwalder Publikum. „Wir hoffen, dass zu unserem zweiten Heimspiel der Saison viele Besucher ins Stadion kommen, uns anfeuern und für eine prima Stimmung sorgen“, sagt der Coach. Viele Zuschauer hätten sich die Fürstenwalder sicherlich auch verdient, denn Tabellenzweiter in der Regionalliga waren sie bisher noch nie.

Matthias Maucksch ist auch dementsprechend stolz auf sein neu formiertes Team. Aber: „Wir sind nicht übermütig und können kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen. Für uns geht es darum, so schnell wie möglich viele Punkte für unser großes Ziel Klassenerhalt zu sammeln.“

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