Regionalliga-News

4:1 Sieg bei Chemie Leipzig

von Mitsch am Donnerstag 29. August 2019

Im Mittwochspiel der Regionalliga Nordost landet der FSV Union Fürstenwalde einen klaren 4:1-Auswärtssieg bei Wieder-Aufsteiger BSG Chemie Leipzig.

Vier Saisonpartien hatte der Gastgeber aus Leipzig-Leutzsch bisher bestritten und viermal unentschieden gespielt: 0:0, 0:0, 1:1 und 0:0. Nun also die erste Niederlage für Chemie, und die fiel mit dem 1:4 gegen den FSV Union doch ziemlich deutlich aus.

Die Partie hatte mit einem Missverständnis in der umformierten Gäste-Abwehr zwischen Peter Köster und Franz Hausdorf begonnen. Gefahr brachte auch ein Chemie-Freistoß von halblinks, aber die Gäste kamen ungeschoren davon.

Danach spielten sie ihrerseits mehr nach vorn. Bei einer Flanke von Darryl Geurts und dem anschließenden Rechtsschuss von Nils Stettin war Leipzigs Keeper Benjamin Bellot noch zur Stelle. Aber als sich Kemal Atici auf der rechten Seite durchsetzte, stürmte Geurts heran und traf – das erste Tor des Rückkehrers für den FSV Union seit April 2017 und dem 1:0 beim FC Oberlausitz Neugersdorf.

Mit der Führung ging es in die Pause, auch wenn der Gastgeber vor allem nach Standards immer wieder gefährlich wurde. Aber eine Serie von gefühlt acht Ecken in Folge überstanden die Spreestädter. Glück hatten sie, als Köster einen Ball an die Querlatte des eigenen Tores verlängerte. Auf der anderen Seite gelang es Stettin nicht, bei einem Konter den freistehenden Kimmo Hovi anzuspielen.

Nach dem Wechsel nahm das Spektakel dann seinen Lauf. Zunächst ging ein Hovi-Knaller aus der Distanz noch vorbei, nachdem der Finne einen Gegenspieler umkurvt hatte und nach innen gezogen war. Dann aber: toller Schuss des 25-Jährigen von halb links im Strafraum – 0:2, bereits sein dritter Saisontreffer. Und nur 120 Sekunden später bediente er Sturmpartner Stettin, der den Ball an Bellot vorbei legte und aus spitzem Winkel traf. Die Leipziger zeigten sich zunächst zwar nicht wirklich geschockt, trafen ihrerseits durch Philipp Wendt aus einem Gewühl heraus. Als jedoch Stettin bei einem Konter von Björn Nikolajewski von den Beinen geholt wurde, sah der Chemiker glatt Rot. Der Gefoulte ging vom Platz, Paul Maurer kam – und jagte den Freistoß aus dem Stand über die Mauer unter die Latte!

Gegen neun Leipziger Feldspieler ließen die Gäste dann den Ball durch die eigenen Reihen rotieren, die Sachsen waren mit ihren Kräften und auch der Moral am Ende. „Endlich haben wir unsere offensive Stärke mal richtig auf den Platz gebracht“, sagte ein zufriedener Sven Baethge, Geschäftsführer Sport beim FSV Union. „So geht der Sieg dann auch in der Höhe in Ordnung.“ Chemie-Trainer Miroslav Jagatic sprach derweil von einem gebrauchten Tag: „Wir waren im letzten Drittel nicht zwingend genug, im Abschluss zu harmlos.“

BSG Chemie: Bellot – Wajer, Karau, B. Schmidt (22. Keßler), Krahl (79. Schubert) – Nikolajewski, Bury – Boltze, Wendt – Heinze, Kind (59. Petracek)

1. Männer: Richter – Köster, Hausdorf, Brendel – Stagge, Ciapa – Schulz, Atici (83. Rupp), Geurts (90. Vetterlein) – Hovi, Stettin (76. Maurer)

Tore: 0:1 Darryl Geurts (14.), 0:2 Kimmo Hovi (63.), 0:3 Nils Stettin (66.), 1:3 Wendt (72.), 1:4 Paul Maurer (77.)

Rote Karten: Björn Nikolajewski (76./Foulspiel) / –

Text: Kai Beißer (Märkische Oderzeitung) | Foto: Christoph Ulbricht (Spreebote)

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