Regionalliga-News

Die Serie soll halten

von Mitsch am Samstag 14. September 2019

Als die Fürstenwalder ihr letztes Heimspiel austrugen, hatten sie Grund zum Jubeln. Denn das 1:0 gegen den SV Babelsberg 03 am 24. August bedeute den ersten Saisonsieg in der Regionalliga Nordost. Dem folgten weitere zwei in den nächsten Punktspielen der englischen Woche – 4:1 bei Chemie Leipzig und drei Tage später 3:0 beim Bischofswerdaer FV – sowie das 2:0 im Landespokal bei der SG Großziethen (Landesliga Süd).

Und so hofft der FSV Union nun, dass die Serie in Pflichtspielen auch in der Partie am Sonntag, ab 13.30 Uhr, in der heimischen Bonava-Arena hält. Doch das dürfte gegen den FC Viktoria Berlin, der als einer der Mitfavoriten auf die Meisterschaft gilt, nicht ganz so einfach werden, zumal die Unioner am Dienstag in einem Testspiel bei Drittligist Chemnitzer FC mit 0:6 verloren hatten. Das ist inzwischen verarbeitet, aber: „Die Berliner haben eine spielstarke Mannschaft und sind mit ihren schnellen Leuten im Konterspiel sehr gefährlich“, weiß Union-Trainer Matthias Maucksch.

Allerdings ist Viktoria nach den ersten sieben Spieltagen punktgleich mit den sechstplatzierten Fürstenwaldern Siebter. Selbst die Tordifferenz ist mit +3 bei den beiden gleich. Der FSV Union hat aber gegenüber den Berlinern (7:4) mehr Treffer erzielt: 10:7 lautet die Bilanz, wobei allein der finnische Stürmer Kimmo Hovi fünf für sich verbuchte. Damit liegt er in der Torjägerliste der Staffel an vierter Stelle. Und auf seine Torgefährlichkeit setzen die Gastgeber auch diesmal.

In den bisherigen Aufeinandertreffen mit Viktoria Berlin haben die Unioner eine positive Bilanz. In sechs Regionalliga-Partien gewannen sie dreimal, verloren zweimal und einmal gab es ein Unentschieden – ebenso wie in zwei Freundschaftsspielen. „Das ist Vergangenheit, wichtig ist, was jetzt auf dem Platz passiert“, sagt Matthias Maucksch.

Zugleich hofft der Union-Trainer, dass die Differenzen zwischen Stadt und Verein, die zum Rücktritt von Union-Präsident Hans-Ulrich Hengst führten, keine Auswirkungen auf die Mannschaft haben. „Ich finde es sehr problematisch, wenn die Stadt versucht, ins operative Geschäft des Vereins einzugreifen“, sagt Maucksch. „Die vierte Liga ist wichtig für die gesamte Region. Ich bin ja aus Dresden. Vor drei, vier Jahren hat man dort Fürstenwalde noch mit Finsterwalde verwechselt. Jetzt weiß man, dass in Fürstenwalde guter Fussball gespielt wird. Diese Reputation sollte nicht aufs Spiel gesetzt werden. Das wäre auch für die Stadt nicht gut“, erklärt der frühere Bundesliga-Profi aus Sachsen.

Text: Roland Hanke (Märkische Oderzeitung) | Foto: Rosi

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