Regionalliga-News

Heimsieg gegen Germania

von Mitsch am Dienstag 24. September 2019

Die Fans skandierten: „Die Nummer eins im Land sind wir.“ Und in der Tat sind die seit fünf Spielen unbezwungenen Fürstenwalder aktuell die beste Fußball-Mannschaft Brandenburgs, rangieren in der 4. Liga unmittelbar vor dem punktgleichen Absteiger Energie Cottbus. Was angesichts der Querelen mit der Stadt ein unüberhörbares sportliches Ausrufezeichen ist.

Trainer Matthias Maucksch lobte denn auch uneingeschränkt: „Wir haben uns für eine couragierte Leistung belohnt. Ich freue mich dabei nicht nur für die Jungs, die heute auf dem Platz gestanden haben, sondern auch für alle anderen, die im Training ordentlich Gas gegeben haben, sowie für das ganze Team und den gesamten Verein.“

Bei besten Bedingungen in der Bonava-Arena waren die Gastgeber an diesem sonnigen Sonntag in allen Belangen ein bisschen besser: physisch überlegen, vor allem robuster in den Zweikämpfen, sicherer und ideenreicher im Spielaufbau – und letztlich auch konsequenter im Abschluss.

Symptomatisch das Zustandekommen der Tore, die sich die Spreestädter mit ihrem aggressivem Forchecking erarbeiteten und verdienten. Zu viert pressend, erkämpften sie den Ball in der Gästehälfte, der starke Mateusz Ciapa flankte von rechts auf den Kopf von Darryl Geurts, der unten links einnickte. Und nach der Pause war es zweimal Nils Stettin, der durch sein Stören erst einen trockenen Linksschuss erneut von Geurts sowie einen feinen Schlenzer des zweiten Rückkehrers Kemal Atici ermöglichte.

Für den 25-jährigen Geurts war es der vierte Saisontreffer – und der erste Heim-Doppelpack seit März 2016 beim 6:1 über Hansa Rostock II. „Und ein Kopfballtor habe ich hier, glaube ich, noch nie gemacht“, sagte der Außenbahnspieler lachend. „Wie wir die Dinger heute erzwungen haben, war richtig gut. Ich habe gesagt, wir wollen möglichst früh draufgehen. Als erfahrener Spieler versuche ich die Jüngeren zu führen, sie anzustacheln. Das erwartet der Trainer auch von mir.“

Dieser sprach von wichtigen drei Punkten „gegen einen Gegner aus unserer Gewichtsklasse. Schön, dass die Mannschaft vieles umgesetzt hat, was wir besprochen und geübt haben.“ Im fünften Aufeinandertreffen mit Germania Halberstadt war es übrigens der erste Sieg für den FSV Union.

Text: Kai Beißer (Märkische Oderzeitung) | Foto: Christoph Ulbricht (Spreebote)

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