Regionalliga-News

Drei Punkte durch ein erzwungenes Eigentor

von Mitsch am Montag 30. September 2019

Regionalligist FSV Union Fürstenwalde landet am Sonntag mit dem 1:0 bei Aufsteiger SV Lichtenberg 47 den dritten Auswärtssieg in Folge und ist seit sechs Spielen ungeschlagen. Die Gastgeber warten derweil seit vier Spielen auf einen Treffer.

Passend zum Wetter lieferten der Aufsteiger und der Gast aus der Domstadt ein echtes Kampfspiel ab. Letzterer hatte am Ende recht glücklich die Nase vorn – oder, wie Trainer Matthias Mauksch feststellte: „Fußball ist Ergebnissport. Deshalb sollten wir zufrieden sein. Aber wir wollten hier anders spielen. Zum Schluss haben wir Schwein gehabt. Es war unser schwächstes Spiel bisher.“

Für die Berliner war es nach dem 0:1 gegen Optik Rathenow die zweite Heimniederlage, nachdem der Aufsteiger in der Oberliga fast zwei Jahre lang in der Howoge-Arena unbesiegt geblieben war. Zudem sind die Lichtenberger seit jetzt vier Spielen ohne eigenen Torerfolg. Trainer Uwe Lehmann war entsprechend genervt: „Wir hatten wieder die deutlich besseren Möglichkeiten als der Gegner, aber uns fehlt die Qualität im Abschluss.“

Die Gästen hatten die ersten Chancen, Nils Stettin (4.) und Kimmo Hovi (8.) zielten jedoch zu ungenau, Darryl Geurts (13.) verzog ebenso. Im Gegnzug kamen die Hausherren zu einer Großchance, als Philip Einsiedel für Christian Gawe auflegte, aber David Richter mit großartiger Fußabwehr klären konnte. Dann hatte erneut Geurts die Führung auf dem Fuß, konnte aber Keeper Niklas Wollert im Eins-gegen-Eins nicht überwinden (23.) – Richter und Hendrik Kuhnhold klärten gegen Philip Einsiedel und Jonas Schmidt (31.).

Nach dem Seitenwechsel bot sich nach einem Fehler von Peter Köster den Berlinern die Chance, Thomas Brechler schnappte dem Verteidiger die Kugel vom Fuß, schoss aber knapp rechts am Kasten vorbei (50.). Eine Umschaltsituation über die linke Seite führte dann zum Treffer des Tages: Darryl Geurts bediente links Tim Häußler, dessen flache Hereingabe Lucas Lindemann am ersten Pfosten aus drei Metern ins eigene Netz drückte – ein klassisches Eigentor.

Der fleißige Geurts (63.) und Stettin (Latte/68.) verpassten das 2:0 für die Gäste, die nun die Führung in einer zähen Partie mit Glück und Geschick verteidigten. Der Neuling drückte heftig, aber Gawe (90.) und Joker Moritz Griesbach (+1) trafen nicht. Zuvor hatten die Ostberliner nach Kontakt zwischen Keeper Richter und Griesbach vergebens auf den Elfmeterpfiff gewartet (82.)

Zuletzt hat sich beide Mannschaften vor dreieinhalb Jahren, damals noch in der Oberliga Nord gegenübergestanden. Und ausgerechnet in ihrer Aufstiegssaison hatten die Spreestädter zweimal nicht gewinnen können (3:3, 1:3). Nun also der etwas glückliche Sieg – schon der dritte Auswärtserfolg am Stück.

Lichtenberg: Niklas Wollert – Ali Sinan (83. Pascal Eifler), Lucas Lindemann, Jonas Schmidt, Richard Max Ohlow (61. Patrick Jahn) – Julian Hentschel (65. Moritz Griesbach), Nils Fiegen, Luca Naumann, Philip Einsiedel – Christian Gawe, Thomas Brechler

1. Männer: David Richter – Ingo Wunderlich, Peter Köster, Hendrik Kuhnhold,Paul Maurer (89. Gian Luca Schulz), Lukas Stagge (74. Joshua Putze), Mateusz Ciapa, Darryl Geurts – Nils Stettin, Kimmo Hovi (78. Kemal Atici)

Zuschauer: 383

Schiedsrichter: Florian Markhoff (Rostock)

Text: Felix Ney (Märkische Oderzeitung) | Foto: Christoph Ulbricht (Spreebote)

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