Regionalliga-News

Spitzenspiel am Sonntag

von Mitsch am Samstag 05. Oktober 2019

Wer hätte das vor Beginn der neuen Saison gedacht? Nach zehn Spieltagen in der Regionalliga Nordost stehen sich am Sonntag, ab 13.30 Uhr, in der Fürstenwalder Bonava-Arena der FSV Union und die VSG Altglienicke in einem Spitzenspiel gegenüber – der Sechste empfängt den Zweiten.

„Unsere junge Mannschaft hat sich das redlich verdient, auch wenn wir zuletzt in Lichtenberg das nötige Quäntchen Glück hatten“, sagt Union-Trainer Matthias Maucksch. „Dass Altglienicke mit den vielen erfahrenen und zuvor auch höherklassig spielenden Akteuren vorn mitmischen kann, hat sich nach dem bisherigen Saisonverlauf angedeutet.“

Die Berliner – punktgleich mit Spitzenreiter Hertha BSC II – haben erst zweimal verloren – zum Auftakt 1:3 bei Drittliga-Absteiger Energie Cottbus und zuletzt am 7. Spieltag 0:2 beim derzeitigen Vierten Wacker Nordhausen, der übrigens am Sonntag zur selben Zeit die fünftplatzierten Lausitzer zu einem weiteren Spitzenspiel der Liga empfängt. Die VSG hat zudem sieben Siege und ein Unentschieden auf dem Konto.

Der FSV Union legte unterdessen ein Serie auf, denn er blieb in den vergangenen sechs Spielen in Folge ungeschlagen, spielte dabei einmal Remis daheim gegen Tabellennachbar Viktoria Berlin. „Und unbesiegt wollen wir im nun anstehenden Heimspiel auch weiter bleiben“, erklärt Maucksch. Der Union-Coach, der die Gäste um Trainer Karsten Heine selbst schon beobachtete, und sein Team wissen um die Schwere der Aufgabe. „Wir werden unsere Herzen in die Hände nehmen und versuchen, voll konzentriert zu spielen und drei Punkte in Fürstenwalde zu behalten.“

Vom Kader her konnte er vor dem Abschlusstraining am Sonnabend aus dem Vollen schöpfen. „Auf der einen Seite ist das natürlich gut, auf der anderen auch schwer für die Spieler, die nicht zu Einsatz kommen“, erklärt Matthias Maucksch.

Freuen können sich auf jeden Fall die Zuschauer des Spitzenspiels der beiden bisherigen Überraschungsmannschaften. Falls es regnen sollte, werden zumindest die Besucher auf der Haupttribüne der Bonava-Arena nicht nass. Denn deren Überdachung ist jetzt komplett fertig gestellt. „Ein Grund mehr, dass uns viele Zuschauer lautstark den Rücken stärken“, sagt Union-Trainer Maucksch. „Für die Mannschaft wäre dies noch ein Stück zusätzliche Motivation und Anerkennung ihrer Leistung.“

Text: Roland Hanke (Märkische Oderzeitung) | Foto: Christoph Ulbricht (Spreebote)

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