Regionalliga-News

Klare Sache im Achtelfinale

von Mitsch am Samstag 12. Oktober 2019

Mit einem 8:0 (2:0) erzielte Regionalligist FSV Union Fürstenwalde bei Brandenburgligist 1. FC Frankfurt (Oder) einen deutlichen Pokalerfolg und zog somit in das Viertelfinale ein.

Nach 16 Spielminuten konnte der Gast aus Fürstenwalde die Partie schon in die richtige Richtung lenken. Kemal Atici verwandelte einen feinen Pass in die Tiefe von Can Cinar (9.) und einen Querpass von Kimmo Hovi (16.) zum frühen 2:0. Zwischenzeitlich hatte Artur Aniol aus Nahdistanz die Chance zum Ausgleich, doch scheiterte an David Richter (14.).

Das Spiel stockte dann etwas. Fürstenwalde machte das Spiel, doch oftmals fehlte die nötige Präzision und Tempo für weitere Treffer vor der Pause. So hatten die Spreestädter nur noch drei gute Möglichkeiten durch Hovi (23., 45.) und Atici (45.). Die Oderstädter hatten in Person von Maik Frühauf ebenso eine aussichtsreiche Chance, doch sein Pass in den Strafraum fand keinen Abnehmer (44.).

Kurz nach Wiederanpfiff wieder eine riesen Chance für die Frankfurter, doch Aniol schoss den Ball knapp am Pfosten vorbei (51.). Zwei Minuten später traf der FCF, aber ins eigene Tor. Union kombinierte über drei Stationen, die Hereingabe von Luca Schulz grätschte der 18-jährige Hendrik Haack zum 0:3.

Die letzten 15 Minuten drehten die Fürstenwalder dann nochmal auf, auch weil die Frankfurter wohl schon mit den Gedanken beim Abpfiff waren. Der eingewechselte Joshua Putze eröffnete den Torreigen nach Querpass von Atici (76.). Doch zunächst gab es auf der Gegenseite erneut die Möglichkeit für einen eigenen Treffer ins gegnerische Tor, doch auch der eingewechselte Steven Frühauf zeigte Nerven vor Richter (80).

Dann schlugen die fünf Minuten des Finnen Hovi. Mit satten Abschlüssen versenkte er die Treffer fünf bis sieben (82., 85., 87.). Den Schluss setzte Atici mit dem 8:0 (88.).

Frankfurt-Trainer Jan Mutschler: „Wir haben in der ersten Halbzeit eine gute Partie gespielt, die Torchancen, die wir bekommen haben, nutzen wir wieder nicht. Bis zum 0:3 war alles in Ordnung, ich war auch positiv überrascht, dass die Jungs sich getraut haben vorne rauf zu gehen. Das war für Fürstenwalder auch nicht einfach eine Lösung zu finden im Spielaufbau. Dann machen wir wieder zwei individuelle Fehler und bekommen zwei Gegentore. Das Ergebnis ist mindestens vier Tore zu hoch ausgefallen, auch weil die Jungs am Ende die Konzentration und alles was man leisten muss, komplett vermissen ließen. Mit ein bisschen mehr Spannung und Glück, wäre man auch zu einem Torerfolg gekommen.“

Fürstenwalde-Trainer Matthias Maucksch: „Wir wollten das Spiel fokussiert angehen und weiter kommen. Wir haben einen guten Start hingelegt, der uns gewissermaßen beruhigt hat. Dennoch gibt es weiterhin viel zu arbeiten, gerade im Spielaufbau. Für die zweite Halbzeit wurde die Mannschaft nochmal sensibilisiert, worum es im Pokal geht. Nach dem 3:0 war es dann in den Bahnen, wo man auch anderen Spielern eine Chance geben kann, die bisher noch nicht so zum Zuge gekommen sind. Mich freut es, dass wir weiter gekommen sind und zu Null gespielt haben.“

Frankfurt: Tim kleine Lamping – Lars Wiedenhöft, Hendrik Haack, Sebastian Lawrenz, Erik Huwe – Tobias Fiebig (70. Robin Grothe), Marcel Georgi (46. Steven Frühauf), Paul Karaszewski, John Lukas Sauer – Maik Frühauf, Artur Aniol (56. Sandro Henning)

1. Männer: David Richter – Niklas Thiel, Hendrik Kuhnhold, Peter Köster, Ingo Wunderlich – Luca Schulz, Mateusz Ciapa (69. Joshua Putze), Can Cinar (83. Mirko Marulli), Darryl Geurts (62. Jason Rupp) – Kemal Atici, Kimmo Hovi

Tore: 0:1 Kemal Atici (9.), 0:2 Kemal Atici (16.), 0:3 Hendrik Haack (53.), 0:4 Joshua Putze (76.), 0:5 Kimmo Hovi (82.), 0:6 Kimmo Hovi (85.), 0:7 Kimmo Hovi (87.), 0:8 Kemal Atici (88.)

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