Regionalliga-News

Wiedersehen unter Freunden

von Mitsch am Freitag 25. Oktober 2019

Rico Gladrow kehrt am Samstag mit dem FC Rot-Weiß Erfurt nach Fürstenwalde zurück. Der 28-Jährige hat noch guten Kontakt zu ehemaligen Mitspielern.

Tatsächlich hat der Mittelfeldspieler noch am Donnerstag mit Darryl Geurts und Nils Stettin telefoniert, „auch mit Niklas Thiel und Kemal Atici schreibe ich mehr oder weniger regelmäßig. Ich verstehe mich mit den Jungs und auch mit dem Trainer immer noch sehr gut.“

Unter Matthias Maucksch war Gladrow in der so erfolgreichen Saison 2017/18, die die Domstädter als Tabellenneunter beendeten, der wohl wichtigste Spieler. Mit acht Toren und 25 (!) Assists war der 1,73 Meter große gebürtige Neubrandenburger der mit Abstand beste Scorer der Liga und spielte sich damit auch in die Herzen der Fürstenwalder Fans, die ihn am Samstag bei der Rückkehr in die Bonava-Arena sicher wie schon im Vorjahr überaus freundlich begrüßen werden.

Auch der 28-Jährige freut sich natürlich auf das Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. „Die Freundschaft ruht aber für 90 Minuten.“ Denn der Wahl-Thüringer macht keinen Hehl daraus, dass er gewinnen will. „Wir sind nicht so gestartet, wie wir uns das vorgestellt hatten.“ Dass der FSV Union nach zwölf Runden drei Punkte und drei Plätze besser dasteht als die Rot-Weißen, war nicht unbedingt zu erwarten. Auch Gladrows persönliche Statistik ist eher mager, „würde es bei mir besser laufen, stünde vielleicht auch die Mannschaft besser da“, gibt er sich selbstkritisch. „Aber ich bin mir sicher, ich werde noch meine Tore machen“, fügt der zentrale Mittelfeldspieler hinzu, der von Trainer Thomas Brdaric meist auf der Achter-Position aufgeboten wird.

Vor knapp zwölf Monaten hatte es beim ersten Wiedersehen in Fürstenwalde ein 2:2 gegeben – einer der Erfurter Torschützen war Geurts –, „danach haben wir bis zum Jahresende nur noch gewonnen. Vielleicht können wir ja auch diesmal wieder eine Serie starten. Den Anfang haben wir mit dem 3:0 gegen den Bischofswerdaer FV gemacht.“ Zuvor gab es zwei Unentschieden, Gladrow & Co sind also seit drei Spielen ungeschlagen. Auswärts gab es allerdings bei je drei Unentschieden und drei Niederlagen noch keinen Sieg.

Das soll nach dem Willen der Gastgeber auch so bleiben. Die Fürstenwalder haben nach sechs ungeschlagenen Spielen im August und September in diesem Monat zweimal verloren und werden alles daran setzen, dass es kein „schwarzer Oktober“ wird. Und dafür müssen dann auch Freundschaften für 90 und ein paar mehr Minuten ruhen.

Text: Kai Beißer (Märkische Oderzeitung)

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