Regionalliga-News

FSV Union punktet bei Lok Leipzig

von Mitsch am Montag 04. November 2019

Die Fürstenwalder spielen in der Regionalliga Nordost 2:2 beim bisherigen Tabellendritten und nach Platzverweis für Peter Köster mehr als 20 Minuten in Unterzahl.

Erst Rückstand, dann Ausgleich und Führung sowie der zweite Gegentreffer und ein Platzverweis – für den FSV Union war das Spiel beim bisherigen Tabellendritten 1. FC Lok Leipzig eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach dem 2:2 (2:1) bleiben die Fürstenwalder Sechster. Die Leipziger wurden von Energie Cottbus auf Platz 4 verdrängt.

„Das hat die Mannschaft ordentlich gemacht. Nach diesem Spielverlauf bin ich mit dem Punkt sehr zufrieden“, sagt Union-Trainer Matthias Maucksch. „Die Jungs haben gut dagegenhalten.“ Und dem Favoriten bis zum Schluss auch Paroli geboten – selbst als die Fürstenwalder nach dem Platzverweis für Peter Köster die letzten 17 plus sechs Minuten Nachspielzeit in Unterzahl bestreiten mussten. „Das war zwar ein Foul, aber die Rote Karte für mich eine zu harte Entscheidung“, reagiert Maucksch.

Der Trainer musste noch vor dem Anpfiff umstellen, weil sich Niklas Thiel beim Aufwärmen verletzt hatte. Für ihn rückte Tim Häußler in die Startelf. Die Gäste waren bereits nach neun Minuten in Rückstand geraten, als nach einer Flanke von Aykut Soyak Matthias Steinborn am Fünfmeterraum verwandelte.

Doch die Gäste ließen sich davon nicht schocken. Das 1:1 markierte Joshua Putze (24.) per Elfmeter. Ein Foul von Lok-Keeper Herbert Schötterl an Darryl Geurts war vorausgegangen. Fünf Minuten später köpfte Lukas Stagge nach einem Freistoß zum 2:1 ein.

In der zweiten Halbzeit drückten die Leipziger weiter und glichen durch einen von Soyak direkt verwandelten Freistoß aus. Danach kämpften die Fürstenwalder stark um den einen Punkt, erst recht in Unterzahl. „Jeder stand für den anderen ein. Wir hatten sogar noch zwei, drei gute Konter“, erklärt Maucksch.

Die Fürstenwalder liefen übrigens in nagelneuen weißen Trikots auf, die nach dem Waschmaschinenbrand per Express geliefert und von der Werbeagentur „ja bitte!?“ aus Pfaffendorf rechtzeitig mit Vereinsnamen und Rückennummern beflockt wurden. „Großen Dank dafür“, sagt FSV-Geschäftsführerin Manuela Patze.

Text: Roland Hanke (Märkische Oderzeitung)

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