Regionalliga-News

Nach Rückstand sicher ins Halbfinale gespielt

von Mitsch am Samstag 16. November 2019

Der FSV Union Fürstenwalde hat den Schritt in das Halbfinale des AOK-Landespokal Brandenburg gemeistert. Beim Brandenburgligisten SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen gewann der Regionalligist mit 4:1 (1:1).

Doch das Spiel war anstrengender, als es am Ende aussah. Die Fürstenwalder bissen sich, gerade in der ersten Hälfte, die Zähne an der gut gestaffelten Abwehr der Eintracht aus. Die erste Chance des Tages hatte Darryl Geurts, dessen Schuss Florian Peka zu Ecke parierte (6.). Und nur kurze Zeit später kam es unverhofft für die Gäste aus Fürstenwalde. Denn Miersdorf/Zeuthen ging in Führung. Einen weiten Einwurf verlängerte Jonas Greib per Kopf auf den langen Pfosten, Sebastian Hieger stand richtig und beförderte den Ball ins Netz (12.).

Fortan wurde es für die Unioner noch schwerer durchzukommen. Es ergaben sich immer mal wieder Minimalchancen für Geurts (22., 31.), Paul Maurer (30.), Lukas Stagge (31.), Nils Stettin (42.) und Kimmo Hovi (45.). Doch so richtig zwingend und fordernd waren diese Möglichkeiten nicht. Kurz vor dem Pausenpfiff glich der FSV dann doch aus. Tim Häußler brachte eine Flanke in den Strafraum, wo der eingewechselte Stettin per Kopf das 1:1 markierte (45.+2).

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spiel. Die Spreestädter waren weiterhin am Drücker. Joshua Putze haute die erste Chance über das Tor (55.), Stettin köpfte drüber (58.) und Hovi kam aus spitzen Winkel nicht am Torwart vorbei (60.).

Dann schlugen die Unioner innerhalb von zwei Minuten zu. Erst netzte Maurer einen Freistoß ein, dann verwandelte er nach einer Ecke freistehend und erhöhte somit auf 3:1 (62., 63.). Für Miersdorf/Zeuthen hatte Niklas Goslinowski nochmal eine Spitzenchance das Ergebnis zu verkürzen, doch scheiterte er mit seinem Versuch an David Richter (68.).

Die letzten 20 Minuten hatte der FSV weitere Einschussmöglichkeiten, aber es fehlte an Präzision. Jason Rupp schoss direkt auf den Keeper (71.), Stettin traf den im Strafraum Ball nicht richtig (74.) und Putze hatte keinen Druck auf den Ball (81.). Wieder kurz vor dem Abpfiff machten die Unioner dann noch einen Treffer. Stagge verwandelte ein Zusammenspiel mit Stettin in die Ecke zum 4:1 Endstand (90.+1).

Miersdorf/Zeuthen-Trainer Alexander Schröder: „Es war klar, dass es mega schwer wird, doch wir wollten einen Pokalfight daraus machen und das ist uns gelungen. Wir wollten Nadelstiche nach vorne setzen und kompakt verteidigen, das haben wir, gerade in der ersten Halbzeit, geschafft. Nach der Führung konnten wir noch leidenschaftlicher agieren. Das Konzept ist aufgegangen, jeder einzelne hatte einen Anteil daran. Jetzt müssen wir den Schwung in die Liga mitnehmen.“

Fürstenwalde-Trainer Matthias Maucksch: „Bereits in der ersten Halbzeit hatten wir genug Chancen. Bei den Gegentreffer agieren wir zu fahrlässig und rennen den Rückstand hinterher. Zweite Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor, es war nur eine Frage der Zeit, Geduld und Präzision.“

Miersdorf/Zeuthen: Florian Peka – Jonas Greib, Sinisa Kresovic, Matthias Bagola, Sebastian Hieger – Dennis Schmidt, Paul Pahlow (69. Jamal Aldin Al Mohammed) – Jan Wolter, Nils Reichardt, Marco Alisch (78. Dennis Wolpert) – Niklas Goslinowski

1. Männer: David Richter – Niklas Thiel, Mateusz Ciapa (32. Nils Stettin), Patrick Brendel, Tim Häußler (86. David Vetterlein)- Paul Maurer, Joshua Putze, Lukas Stagge, Darryl Geurts – Kemal Atici, Kimmo Hovi (65. Jason Rupp)

Tore: 1:0 Sebastian Hieger (12.), 1:1 Nils Stettin (45.+2), 1:2 Paul Maurer (62.), 1:3 Paul Maurer (63.), 1:4 Lukas Stagge (90.+1)

Zuschauer: 380

Schiedsrichter: Toni Bauer (Joachimsthal)

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