Regionalliga-News

Drei-Punkte-Bescherung am 1. Advent

von Mitsch am Mittwoch 04. Dezember 2019

Der FSV Union Fürstenwalde besiegt im vorletzten Heimspiel des Jahres, zugleich der Hinrunden-Abschluss der Regionalliga Nordost, den FSV Optik Rathenow dank einer überragenden ersten Halbzeit.

Dank einiger sehenswerter Spielzüge und nicht zuletzt mit viel Konsequenz im Abschluss schossen die Spreestädter einen hochverdienten 3:1 (3:0)-Erfolg heraus, der ihnen nach der Hinrunde mehr als solide 25 Punkte sowie eine positive Heimbilanz beschert.

Die Gäste von der Havel rangieren derweil als Drittletzter der Tabelle weiter auf einem Abstiegsplatz. Trainer Ingo Kahlisch war denn auch ob der Leistung seiner Mannschaft restlos bedient: „Ein Fußballspiel hat von uns heute nicht stattgefunden. Bis Dienstag hat jeder Zeit sich zu hinterfragen, ob wir mit einer solchen Leistung in die Regionalliga gehören“, machte der 63-Jährige kein Hehl aus seiner Enttäuschung.

Ganz anders natürlich die Gefühlslage bei seinem Kollegen Matthias Maucksch: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gezeigt und lagen folgerichtig deutlich vorn. Leider ist es uns danach nicht mehr gelungen, den Fokus hochzuhalten, hat uns die letzte Konsequenz gefehlt, einen Gegner, der heute nicht seine beste Performance hatte, deutlicher abzuschießen“, sagte der Fürstenwalder Trainer. „Und das Gegentor ärgert mich. Wir wollten zu null spielen.“

Die Gastgeber hatten sich von Beginn an überaus spielfreudig gezeigt. Nach einem Ballgewinn von Gian Luca Schulz endete eine Stafette mit einem halben Dutzend Stationen bei Kimmo Hovi, der mit seinem Rechtsschuss denkbar knapp das Ziel verfehlte (7.). Und nach einer weiteren tollen Kombination von der rechten bis hinüber zur linken Seite wurde der Schuss von Darryl Geurts noch geblockt (24.).

Es bedurfte aber eines Fehlers in der Rathenower Innenverteidigung, der Hovi die hochverdiente Führung ermöglichte: Den ersten Versuch konnte Optik-Keeper Lucas Hiemann noch parieren, aber im Nachfassen war der Finne dann mit einem satten Linksschuss ins lange Eck erfolgreich.

Nach einer halben Stunde kam Kemal Atici in ähnlicher Position an den Ball, sein Abschluss war aber zu zentral, Hiemann riss noch die Fäuste nach oben. Als der heranstürmende Lukas Stagge beim Schussversuch regelwidrig behindert wurde, entschied Schiedsrichter Matthias Lämmchen ohne zu zögern auf Elfmeter für die Spreestädter. Es gab auch kaum Proteste der Rathenower. Geurts versuchte es mittig, traf nur die Füße des Gäste- Schlussmanns, bekam aber eine zweite Chance und verwandelte halbhoch.

Vor der Pause wurde es dann noch zweimal fußballerisch wertvoll: Abwehrspieler Niklas Thiel suchte nach einem Klasse-Solo auf der rechten Seite Atici, der wiederum in der Mitte Geurts fand, und der 25-Jährige traf mit rechts (!) zum 3:0. Nur eine Minute später wurde die Optik-Abwehr mit drei Doppelpässen komplett ausgehebelt, Atici blieb am Ende aber erneut ohne Fortune.

Nach dem Wechsel passierte vergleichsweise wenig. Stagge (58.), später der eingewechselte Nils Stettin (82.) und noch einmal Geurts (85.) hatten den vierten Treffer auf dem Fuß. Ansonsten fehlte der Schwung der ersten 45 Minuten, machte sich die frühwinterliche Kälte auf dem Platz und den Zuschauerrängen breit. Das späte Ehrentor für die Gäste erzielte Yavuz Aydogdu freistehend per Kopf nach Ecke von Marc Langner.

Am deutlichen Sieg der Fürstenwalder, der am nächsten Sonntag mit einem weiteren Heimspiel gegen den ZFC Meuselwitz in die Rückrunde starten, änderte dies nichts mehr. „Ich glaube, wir dürfen ganz zufrieden sein, auch wenn wir in der zweiten Halbzeit natürlich nachgelassen haben“, sagte Stürmer Atici. „Vor allem aber zählen die drei Punkte.“ Schöne Bescherung am 1. Advent.

Text: Kai Beißer (Märkische Oderzeitung) | Foto: Martin Ramos

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