Regionalliga-News

Regionalliga startet wieder

von Mitsch am Samstag 01. Februar 2020

Oliver Hofmann ist einer von zwei Neuzugängen beim Regionalligisten. Am Sonntag geht es gegen den BFC Dynamo. Das große Ziel aber ist der Pokalsieg.

In der vergangenen Saison war er Stammspieler beim Berliner AK, wie schon zuvor beim FC Viktoria Berlin und beim Goslarer SC in der Regionalliga Nord. Oliver Hofmann bringt es auf insgesamt 171 Partien in der 4. Liga. Beim FSV Union sollen weitere hinzukommen, nachdem der 27-Jährige in der Hinrunde beim BAK ein einziges Mal zum Einsatz kam, und das auch nur für 19 Minuten.

Klar, dass das einem gestandenen Akteur nicht wirklich gefallen kann. Und nachdem es schon im Sommer intensiven Kontakt gegeben hatte, wechselte der Berliner also in der Winterpause nach Fürstenwalde. Und hat sich gut eingelebt. „Erstaunlich gut“, wie er selbst sagt, „ich hatte nicht erwartet, hier derart professionelle Bedingungen vorzufinden“, lobt Hofmann seinen neuen Verein und nennt „etliche Rasenplätze, Sauna, Kraft- und Ruheraum“.

Natürlich hatte er sich die Saison beim Liga-Rivalen BAK anders vorgestellt. Der ambitionierte Verein wollte um den Aufstieg mitspielen. Aber irgendwie lief es überhaupt nicht, Trainer Ersan Parlatan wurde nach wenigen Wochen beurlaubt und Hofmann drückte die Bank. In die Rückrunde gehen die Hauptstädter mit gleich sieben Neuen, während die Verträge mit fünf Spielern aufgelöst worden. „Ja, so schnelllebig ist der Fußball.“

Beim FSV Union ist Oliver Hofmann neben Angreifer Johan Martynets, der vom Ludwigsfelder FC aus der Oberliga kam, einer von nur zwei Neuzugängen. Aber einer, der als Führungsspieler geholt wurde. „Ich glaube schon, dass ich mit meiner Erfahrung diese Rolle einnehmen kann, auf dem Platz, aber auch in der Kabine. Nach knapp vier Wochen kenne ich zwar noch nicht alle Charaktere, weiß noch nicht, wen ich wie anfassen kann oder muss. Aber ich glaube, einen gewissen Respekt habe ich mir durch mein Engagement, durch meine Leistung schon erarbeitet.“

Bemerkenswert, dass Hofmann in den drei Testspielen auf vier Positionen zum Einsatz kam, vom Innenverteidiger bis zum Rechtsaußen. „Ja, ich bin sehr variabel. Sicher auch ein Grund, warum Trainer Maucksch mich haben wollte. Wenn er mich am Sonntag aber erstmals draußen lässt, könnte ich das auch verstehen, schließlich hat die Mannschaft eine super Hinrunde gespielt“, sagt der 27-Jährige mit Blick auf das erste Pflichtspiel des neuen Jahres gegen den BFC Dynamo, ab 13.30 Uhr, in der heimischen Bonava-Arena.

Ein großes Ziel hat der Allrounder derweil vor Augen: den Gewinn des Landespokals. „Die Chance kommt doch so schnell nicht wieder, weil sich mit Energie Cottbus der große Favorit schon verabschiedet hat. Wir wollen das Ding unbedingt holen.“ Zunächst müssen die Domstädter aber im Halbfinale am 28. März bei Oberliga-Spitzenreiter FSV Luckenwalde antreten.

Oliver Hofmann, der im Berliner Norden, in Wittenau wohnt, will seinen Teil zum Erfolg beitragen. „Klar, das ist jeden Tag ein ganz schöner Weg, aber ich wusste, worauf ich mich da einlasse.“ Vorerst bis zum Ende der Saison, mit Option auf ein weiteres Jahr.

Text: Kai Beißer (Märkische Oderzeitung) | Foto: Mitsch Rieckmann

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