Regionalliga-News

Schweres Stück Arbeit steht bevor

von Mitsch am Samstag 15. Februar 2020
Zum zweiten Heimspiel des neuen Jahres in der Regionalliga Nordost erwartet der FSV Union Fürstenwalde am Sonntag den Tabellenzwölften BSG Chemie Leipzig. Von Roland Hanke
Körperliche Präsenz aufbauen, dem Gegner zeigen, wer der Herr im Hause ist, konsequent und konzentriert von Anfang an spielen. Dies und noch einiges mehr gab Trainer Matthias Maucksch seinen Mannen im Training für das Heimspiel am Sonntag, ab 13.30 Uhr, in der Bonava-Arena mit auf den Weg.
Und der Union-Coach erklärt auch, warum dies so wichtig ist. „Das wird kein Zuckerschlecken für uns, sondern vielmehr ein hartes Stück Arbeit. Die Leipziger agieren sehr massiv und kompakt in der Abwehr, haben in diesem Jahr erst ein Gegentor kassiert. Wir müssen mit Körperlichkeit dagegenhalten. Und vor allem ist Geduld gefragt – bei Mannschaft, Trainern und Zuschauern.“
Allerdings haben die Leutzscher in den vergangenen sieben Punktspielen nicht gewonnen, während die Fürstenwalder fünf Partien in Folge ungeschlagen sind. In den bisherigen elf Heimspielen gab es für den FSV Union fünf Siege sowie je drei Unentschieden und Niederlagen. Die BSG Chemie hat von ihren zehn Auswärtspartien erst eine gewonnen, aber fünf remis gespielt sowie vier verloren. In der Tabelle hat der Sechste aus der Domstadt sieben Plätze und elf Zähler Vorsprung vor den Sachsen.
Das ist in den Augen von Trainer Maucksch alles nur Statistik. Entscheidend sei der Auftritt und das Engagement am Sonntag auf dem Platz. „Klar, wir wollen das Heimspiel gewinnen. Doch das ist kein Selbstläufer. Die Mannschaft muss alles aus sich rausholen, was sie hat. Und dafür haben wir im Training intensiv gearbeitet“, erklärt der Union-Coach.
Ihm steht fast sein kompletter Kader zur Verfügung. Definitiv fehlen wird nur der verletzte Hendrik Kuhnhold. Hinter David Vetterlein steht noch ein Fragezeichen. „Wir sind froh, dass wir momentan keine großen Verletzungssorgen haben. Und ich hoffe, das bleibt so“, sagt Maucksch.
Dies trage zur Stabilität des Teams bei und sei mit ein Grund dafür, dass es aus den ersten beiden Spielen dieses Jahr das Maximum von sechs Punkte geholt habe. Und: „Die Jungs haben sich als Mannschaft gefunden“, sagt der 50 Jahre alte Fußball-Lehrer. Zugleich würden die Akteure des 22-Mann-Kaders, die nicht so oft zum Einsatz kommen, mit vollem Einsatz im Training die Qualität der Mannschaft hochhalten und sich als Alternative zeigen.
Aber ebenfalls die intensive, wenn auch kurze Vorbereitung auf die Restsaison und die individuelle Arbeit der Spieler in der Winterpause hätten dazu beigetragen, noch vorhandene Defizite abzubauen. Sicherlich haben zudem die beiden Neuzugänge in der Winterpause – Oliver Hofmann und Johan Martynets – diese Qualität noch ein Stück angehoben. „Beide sind inzwischen gut ins Team integriert“, weiß Maucksch. Die Momentaufnahme mit Platz 6 fühle sich gut an. „Doch wir müssen jetzt dranbleiben. Es gibt noch einiges zu verbessern, so die Chancenverwertung wie zuletzt beim 2:1 in Nordhausen zu sehen war. Ein einstelliger Platz am Ende ist das Ziel.“
Text: Roland Hanke (Märkische Oderzeitung) | Foto: Christoph Ulbricht (Spreebote)
  • Tags

Aktuelle Bilder

  • DuschDon
  • Hotel Esplanade Resort & Spa
  • Elektroinstallationen Ing. H. Kufeld
  • BKK VBU
  • Becker + Armbrust GmbH
  • WG SYSTEMS e.K.
  • Autolackiererei Wunsch GmbH
  • Landskron
  • Jako
  • Schwapp
  • Sanicus
  • WOWI
  • F/G/M GmbH
  • QuF Automobile GmbH
  • FGL Handelsgesellschaft mbH